Vitamine, Mineralstoffe, Aminosaeuren und Supplemente
Evidenzorientiertes, suchbares Glossar zu Mikronaehrstoffen, Aminosaeuren, Laborwerten, Einnahmeabstaenden, Sportbezug und Sicherheitsaspekten. Laborwerte und Supplemente muessen individuell medizinisch eingeordnet werden.
25-OH-Vitamin-D
25-OH-Vitamin-D ist der wichtigste Laborwert zur Beurteilung des Vitamin-D-Status. Er zeigt Speicher- und Versorgungslage besser als aktives 1,25-OH-Vitamin-D.
ALA
ALA ist eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure aus Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und Rapsöl. Die Umwandlung zu EPA und DHA ist begrenzt.
Alltags-Laborscreening
Ein Alltags-Laborscreening richtet sich nach Alter, Symptomen, Medikamenten, Ernährung, Familiengeschichte und Risiko. Häufig relevant sind Blutbild, Glukose, HbA1c, Lipide, TSH, Ferritin, B12 und Vitamin D.
Arginin
Arginin ist Vorstufe von Stickstoffmonoxid, wird aber im Darm und in der Leber stark metabolisiert. Citrullin erhöht Argininwerte oft zuverlässiger.
Ausdauer und Mikronährstoffe
Im Ausdauersport sind Energieverfügbarkeit, Kohlenhydrate, Eisen, Vitamin D, Calcium, Natrium, Flüssigkeit und Regeneration besonders relevant.
BCAA
BCAA sind verzweigtkettige Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin. Sie sind am Muskelproteinstoffwechsel beteiligt, ersetzen aber kein vollständiges Proteinprofil.
Beta-Alanin
Beta-Alanin erhöht Muskel-Carnosin und kann bei Belastungen von etwa 1 bis 4 Minuten relevant sein. Kribbeln ist eine häufige Nebenwirkung.
Bicarbonat
Natriumbicarbonat kann die Pufferkapazität bei hochintensiven Belastungen unterstützen. Der Nutzen betrifft eher kurze bis mittlere intensive Belastungen.
Biotin
Biotin beteiligt sich am Fett-, Kohlenhydrat- und Aminosäurenstoffwechsel. Hohe Biotinmengen können einige Laboranalysen verfälschen.
Blutbild im Sport
Ein Blutbild liefert Hinweise auf Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten. Im Sport hilft es bei Müdigkeit, Leistungseinbruch, Infektanfälligkeit oder Verdacht auf Eisenmangel. Interpretation braucht K.
Calcitriol
Calcitriol ist die aktive hormonähnliche Form von Vitamin D. Es wird vor allem in Niere und Zielgeweben reguliert gebildet und eignet sich nicht als Standardwert zur einfachen Vitamin-D-Versorgungskontrolle. Veränderungen könne.
Calcium
Calcium ist zentral für Knochen, Muskelkontraktion, Nervenleitung und Blutgerinnung. Die Aufnahme hängt auch von Vitamin D und der Gesamtzufuhr ab.
Calciumcarbonat vs Calciumcitrat
Calciumcarbonat enthält viel elementares Calcium und wird besser mit Mahlzeit und Magensäure aufgenommen. Calciumcitrat ist löslicher und kann bei reduzierter Magensäure besser verträglich sein. Eine Supplementierung sollte nic.
Chelatverbindungen
Chelatverbindungen binden Mineralstoffe an organische Moleküle wie Aminosäuren. Sie können Verträglichkeit und Aufnahme verbessern, sind aber nicht automatisch für jedes Ziel überlegen.
Chlorid
Chlorid ist ein wichtiges Elektrolyt und Bestandteil der Magensäure. Es wird zusammen mit Natrium über Schweiss und Urin reguliert.
Cholin
Cholin ist an Zellmembranen, Leberstoffwechsel und Neurotransmitterbildung beteiligt. Es wird oft weniger beachtet als klassische Vitamine.
Chrom
Chrom wird im Zusammenhang mit Glukosestoffwechsel diskutiert. Für leistungssteigernde Effekte bei gesunden Sportlern ist die Evidenz begrenzt.
Citrullin
Citrullin kann Arginin- und Stickstoffmonoxid-Stoffwechsel beeinflussen. Es wird häufig für Durchblutung und wiederholte Kraftleistung eingesetzt.
Collagen Peptide und Vitamin C
Collagen Peptide werden im Kontext von Sehnen, Bändern und Gelenken eingesetzt. Einige Sporternährungsprotokolle kombinieren Collagen oder Gelatine mit Vitamin C vor belastungsspezifischem Training. Der Nutzen hängt von Trainin.
Creatinkinase
Creatinkinase steigt nach Muskelbelastung, ungewohnten exzentrischen Reizen oder Muskelschädigung. Im Sport kann der Wert stark schwanken.
CRP
CRP ist ein Entzündungsmarker. Er hilft, Ferritin und andere Laborwerte einzuordnen, weil Ferritin bei Entzündung ansteigen kann.
DHA
DHA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure mit Bedeutung für Nervensystem, Retina und Zellmembranen.
EAA vs BCAA
EAA enthalten alle essenziellen Aminosäuren. BCAA enthalten nur Leucin, Isoleucin und Valin. Für Muskelproteinsynthese braucht der Körper alle essenziellen Aminosäuren. BCAA allein sind deshalb meist weniger sinnvoll als ausrei.
Einnahmeabstände bei Mineralstoffen
Mineralstoffe können sich bei der Aufnahme gegenseitig beeinflussen. Eisen sollte nicht gleichzeitig mit hohen Mengen Calcium, Magnesium, Zink, Kaffee oder Tee eingenommen werden. Zink und Kupfer, Magnesium und bestimmte Medika.
Eisenbisglycinat
Eisenbisglycinat ist eine chelatierte Eisenform und wird oft besser vertragen als klassische Eisensalze. Entscheidend bleibt, ob wirklich ein Mangel vorliegt. Ferritin, Transferrinsättigung, Hämoglobin, CRP und klinische Sympto.
Eisensulfat und Eisenfumarat
Eisensulfat und Eisenfumarat sind klassische Eisenverbindungen mit wirksamer, aber teils gastrointestinal belastender Einnahme. Übelkeit, Verstopfung oder Bauchbeschwerden sind möglich. Die Form sollte an Mangelgrad, Verträglic.
Eisen und Calcium
Calcium kann die Bioverfügbarkeit von Häm- und Nicht-Häm-Eisen reduzieren, besonders wenn supplementäre Mengen gleichzeitig eingenommen werden.
Eisen und Kaffee
Kaffee, schwarzer Tee und einige Polyphenole können die Aufnahme von pflanzlichem Nicht-Häm-Eisen senken, wenn sie nahe zur eisenreichen Mahlzeit oder Eisengabe konsumiert werden.
Elektrolyte im Ausdauersport
Elektrolyte steuern Flüssigkeitsverteilung, Nervenleitung und Muskelarbeit. Im Ausdauersport stehen Natrium, Flüssigkeit und individuelle Schweissrate im Zentrum.
Energieverfügbarkeit
Energieverfügbarkeit beschreibt, wie viel Energie nach Training für Körperfunktionen bleibt. Zu tiefe Verfügbarkeit erhöht Risiko für RED-S, Zyklusstörungen, Immunschwäche, Knochenstress und Leistungsabfall.
EPA
EPA ist eine langkettige Omega-3-Fettsäure. Sie wird häufig im Kontext Entzündungsmodulation und Herz-Kreislauf-Gesundheit diskutiert.
Essentielle Aminosäuren
Essentielle Aminosäuren kann der Körper nicht selbst ausreichend bilden. Sie müssen über Nahrung oder gezielte Supplemente zugeführt werden.
Ferritin
Ferritin spiegelt Eisenspeicher wider, steigt aber auch bei Entzündung. Es muss mit CRP, Blutbild, Transferrinsättigung und Symptomen interpretiert werden.
Ferritin und CRP gemeinsam interpretieren
Ferritin spiegelt Eisenspeicher, steigt aber auch bei Entzündung. CRP hilft einzuschätzen, ob ein normaler oder hoher Ferritinwert durch Entzündung verfälscht sein könnte. Im Sport ist diese Kombination wichtig, weil Infekte, B.
Fettlösliche Vitamine
Fettlösliche Vitamine A, D, E und K werden mit Fett besser aufgenommen und können im Körper gespeichert werden. Dadurch steigt bei Hochdosen das Risiko für Überversorgung.
Folat
Folat ist wichtig für Zellteilung, Blutbildung und Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel. Folsäure und 5-MTHF sind Supplementformen, die individuell unterschiedlich eingesetzt werden.
Folat vs Folsäure
Folat ist der Oberbegriff für natürlich vorkommende Folatverbindungen. Folsäure ist die synthetische, stabile Form in Supplementen und angereicherten Lebensmitteln. 5-MTHF wird als aktive Folatform vermarktet, ist aber nicht au.
Food-first-Prinzip
Das Food-first-Prinzip bedeutet, dass Energie, Protein, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe zuerst über eine passende Ernährung gedeckt werden. Supplemente kommen erst danach gezielt hinzu.
Glutamin
Glutamin ist eine bedingt essentielle Aminosäure und wichtig für Darm- und Immunzellen. Für direkten Muskelaufbau bei gut versorgten Sportlern ist die Evidenz begrenzt.
Glycin
Glycin ist Aminosäure, Kollagenbestandteil und Neurotransmitter. Es wird im Kontext Schlaf, Bindegewebe und Stoffwechsel diskutiert.
Glykogen
Glykogen ist die Speicherform von Kohlenhydraten in Muskel und Leber. Es ist zentral für intensive Ausdauerleistung und wiederholte Belastungen.
HbA1c
HbA1c beschreibt die mittlere Blutzuckerbelastung über mehrere Wochen. Er ist für Stoffwechselgesundheit relevanter als ein einzelner Zufallswert.
Hepcidin nach Belastung
Hepcidin reguliert die Eisenaufnahme und kann nach intensiver oder langer Ausdauerbelastung vorübergehend erhöht sein. Direkt nach harten Einheiten ist die Eisenaufnahme deshalb nicht immer optimal. Für Athleten mit Eisenmangel.
Holo-Transcobalamin
Holo-Transcobalamin zeigt den biologisch verfügbaren Anteil von Vitamin B12. Es kann früher auf einen Mangel hinweisen als Serum-B12 allein.
Hyponatriämie
Hyponatriämie bedeutet zu niedrige Natriumkonzentration im Blut. Im Ausdauersport entsteht sie oft durch übermässige Flüssigkeitsaufnahme relativ zum Natrium- und Wasserhaushalt. Symptome können Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirr.
Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen
Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln wird meist besser aufgenommen als Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Quellen. Vitamin C verbessert Nicht-Häm-Eisen, während Calcium, Tee, Kaffee und Phytate die Aufnahme reduzieren können. D.
Hämoglobin
Hämoglobin transportiert Sauerstoff im Blut und prägt Ausdauerleistungsfähigkeit. Tiefe Werte können Anämie anzeigen, normale Werte schliessen niedrige Eisenspeicher nicht sicher aus.
Individuelles Supplement-Protokoll
Ein sinnvolles Supplement-Protokoll dokumentiert Produkt, Dosis, Zeitpunkt, Ziel, Dauer, Verträglichkeit, Laborgrund und geplante Kontrolle. Das verhindert planloses Kombinieren und macht Nutzen oder Nebenwirkungen nachvollzieh.
Informed Sport und Kölner Liste
Qualitätssiegel wie Informed Sport oder die Kölner Liste können das Kontaminationsrisiko senken, weil Produkte oder Chargen geprüft werden. Sie beweisen aber keinen Nutzen eines Supplements. Für Athleten gilt: erst Bedarf und N.
Jod
Jod ist zentral für Schilddrüsenhormone. Zu wenig und zu viel können problematisch sein, besonders bei Schilddrüsenerkrankungen.
Jod
Jod ist zentral für Schilddrüsenhormone. Zu wenig und zu viel können problematisch sein, besonders bei Schilddrüsenerkrankungen.
Jod und Schilddrüse
Jod ist für Schilddrüsenhormone nötig. Zu wenig und zu viel Jod können problematisch sein, besonders bei Schilddrüsenerkrankungen. Jodsalz, Meeresfisch, Algenprodukte und Supplemente unterscheiden sich stark. Algen können sehr.
Kalium
Kalium ist zentral für Zellspannung, Nervenleitung und Herzrhythmus. Zu tiefe oder zu hohe Blutwerte können medizinisch relevant sein.
Koffein
Koffein kann Wachheit, Schmerzempfinden und Ausdauerleistung beeinflussen. Die Wirkung ist individuell und hängt von Dosis, Timing, Gewöhnung und Verträglichkeit ab.
Kohlenhydrate im Ausdauersport
Kohlenhydrate sichern hohe Intensität, Glykogenverfügbarkeit und Wettkampfleistung. Die verträgliche Menge hängt von Dauer, Intensität und Darmtraining ab.
Kollagenpeptide
Kollagenpeptide liefern kollagentypische Aminosäuren und werden im Kontext Sehnen, Bänder, Knorpel und Haut diskutiert.
Komplexpräparate
Komplexpräparate können praktisch sein, wenn mehrere Nährstoffe sinnvoll zusammengehören. Sie sind schlechter, wenn sie unnötige Stoffe, zu hohe Dosen oder problematische Kombinationen enthalten. Ein guter Komplex orientiert si.
Kraftsport und Supplemente
Im Kraftsport sind Protein, Kreatin, Energiezufuhr, Schlaf und Trainingsprogression wichtiger als ein breites Supplementregal.
Kreatin
Kreatin unterstützt die schnelle Energiebereitstellung über Phosphokreatin und ist eines der am besten belegten Sport-Supplemente für Kraft, Sprintwiederholungen und Muskelmasse.
Kreatin Monohydrat
Kreatin Monohydrat ist eines der am besten untersuchten Sport-Supplemente. Es unterstützt kurzzeitige, intensive Belastungen, Krafttraining, Sprintwiederholungen und Muskelmasseaufbau. Es ist nicht nur für Bodybuilding relevant.
Kreatin und Gewichtszunahme
Kreatin kann durch intramuskuläre Wassereinlagerung und Trainingsanpassung das Körpergewicht leicht erhöhen. Das ist nicht automatisch Fettzunahme. Für Ausdauersportler kann Zusatzgewicht je nach Disziplin relevant sein, währen.
Kupfer
Kupfer ist wichtig für Eisenstoffwechsel, Bindegewebe, Nervensystem und antioxidative Enzyme. Es steht in Wechselwirkung mit Zink.
Leberwerte
Leberwerte wie ALT, AST, GGT und alkalische Phosphatase helfen, Leberbelastung, Medikamente, Alkohol, Entzündung oder Muskelschaden einzuordnen.
Leberwerte und Supplemente
ALT, AST, GGT und alkalische Phosphatase können bei Verdacht auf Leberbelastung, Medikamenteninteraktionen oder problematische Supplemente relevant sein. AST kann auch nach Muskelbelastung steigen. Deshalb müssen Training, Alko.
Leucin
Leucin ist ein Signalgeber für Muskelproteinsynthese und Teil der essentiellen Aminosäuren. Es erklärt, warum Proteinqualität und Mahlzeitenverteilung relevant sind.
Leucin-Schwelle
Leucin ist eine essenzielle Aminosäure und ein starkes Signal für Muskelproteinsynthese. Die sogenannte Leucin-Schwelle beschreibt, dass eine Mahlzeit genug hochwertige Aminosäuren enthalten sollte, um den Aufbauprozess wirksam.
Lipidprofil
Das Lipidprofil umfasst LDL, HDL, Triglyceride und Gesamtcholesterin. Zielwerte hängen vom individuellen Herz-Kreislauf-Risiko ab.
Magnesium-L-Threonat
Magnesium-L-Threonat wird wegen möglicher Effekte auf das zentrale Nervensystem vermarktet. Die Evidenz für klare sportliche Vorteile ist begrenzt. Es ist meist teurer und liefert oft weniger elementares Magnesium. Für Mangelko.
Magnesiumbisglycinat
Magnesiumbisglycinat ist eine organische Magnesiumverbindung, bei der Magnesium an Glycin gebunden ist. Sie wird häufig wegen guter Verträglichkeit genutzt. Die Wirkung hängt vom tatsächlichen elementaren Magnesium, Gesamtzufuh.
Magnesiumcitrat
Magnesiumcitrat ist eine organische Magnesiumverbindung mit guter Löslichkeit und oft guter Aufnahme. Es kann bei empfindlichem Darm eher abführend wirken.
Magnesiumglycinat
Magnesiumglycinat ist Magnesium an Glycin gebunden. Es gilt oft als gut verträglich und wird häufig abends eingesetzt.
Magnesiumglycinat
Magnesiumglycinat ist Magnesium an Glycin gebunden. Es gilt oft als gut verträglich und wird häufig abends eingesetzt.
Magnesiummalat
Magnesiummalat verbindet Magnesium mit Apfelsäure. Es wird oft im Kontext Energiegefühl und Muskelfunktion beworben.
Magnesiumoxid
Magnesiumoxid liefert viel elementares Magnesium, hat aber häufig eine tiefere Löslichkeit und kann stärker abführend wirken.
Magnesiumstatus
Serum-Magnesium ist leicht verfügbar, bildet aber den Gesamtkörperstatus nur begrenzt ab. Erythrozyten-Magnesium wird teils ergänzend genutzt.
Magnesiumtaurat
Magnesiumtaurat verbindet Magnesium mit Taurin. Es wird häufig mit Herz-Kreislauf- und Nervensystembezug beworben.
Magnesiumtaurat
Magnesiumtaurat verbindet Magnesium mit Taurin. Es wird häufig mit Herz-Kreislauf- und Nervensystembezug beworben.
Magnesium und Medikamente
Magnesium kann mit einigen Medikamenten Komplexe bilden und deren Aufnahme vermindern, zum Beispiel mit bestimmten Antibiotika oder Schilddrüsenhormonen.
Mangan
Mangan ist Spurenelement in Enzymen des Stoffwechsels und Bindegewebes. Ein isolierter Mangel ist bei gemischter Ernährung selten.
Megadosen
Megadosen sind deutlich über dem Bedarf liegende Supplementmengen. Sie erhöhen nicht automatisch Leistung oder Gesundheit und können besonders bei fettlöslichen Vitaminen, Eisen, Zink, Selen und Jod problematisch werden.
Menstruation und Eisenstatus
Menstruation kann Eisenverluste erhöhen und bei Sportlerinnen mit hoher Trainingslast relevant werden. Symptome sind unspezifisch: Müdigkeit, Leistungsabfall, Kältegefühl oder Infektanfälligkeit.
Methylmalonsäure
Methylmalonsäure steigt bei funktionellem Vitamin-B12-Mangel an. Sie hilft, unklare B12-Werte besser einzuordnen.
Mineralstoff-Komplexe
Mineralstoff-Komplexe kombinieren mehrere Mineralstoffe. Das kann praktisch sein, kann aber auch Konkurrenz bei der Aufnahme erhöhen oder Dosen verwässern.
Molybdän
Molybdän ist Cofaktor verschiedener Enzyme. Ein Mangel ist selten.
Multivitamin
Ein Multivitamin kann Lücken abdecken, ersetzt aber keine Diagnostik und keine hochwertige Ernährung. Manche Produkte enthalten zu hohe oder unnötige Mengen.
Natrium
Natrium ist wichtig für Flüssigkeitshaushalt, Nervenleitung, Muskelarbeit und Schweisserverlust. Im Ausdauersport wird es vor allem bei langen, warmen Belastungen relevant.
Natrium
Natrium ist wichtig für Flüssigkeitshaushalt, Nervenleitung, Muskelarbeit und Schweisserverlust. Im Ausdauersport wird es vor allem bei langen, warmen Belastungen relevant.
Natriumbicarbonat
Natriumbicarbonat kann die Pufferkapazität bei hochintensiven Belastungen unterstützen, verursacht aber häufig Magen-Darm-Probleme. Es sollte nur im Training getestet werden. Für Wettkämpfe braucht es individuelle Verträglichke.
Natrium im Ausdauersport
Natrium unterstützt Flüssigkeitsretention, Nervenleitung und Muskelarbeit. Im Ausdauersport hängt der Bedarf von Schweissrate, Schweiss-Natrium, Hitze, Dauer, Intensität und Verpflegung ab. Zu wenig und zu viel Flüssigkeit könn.
Nierenwerte
Nierenwerte wie Kreatinin, eGFR und Harnstoff helfen, Nierenfunktion, Flüssigkeitsstatus und Supplementrisiken einzuordnen.
Nierenwerte und Supplemente
Kreatinin, eGFR und Harnstoff können für die Sicherheit bestimmter Supplemente wichtig sein. Kreatin, hohe Proteinzufuhr, Dehydrierung und Muskelmasse beeinflussen einzelne Werte. Bei Nierenerkrankung, Bluthochdruck oder Medika.
Nitrat
Nitrat aus Roter Bete oder nitratreichen Lebensmitteln kann die Stickstoffmonoxid-Verfügbarkeit beeinflussen und bei einigen Ausdauer- oder Intervallbelastungen nützlich sein.
Nitrat und Rote-Bete-Saft
Nitrat aus Rote-Bete-Saft kann über Stickstoffmonoxid Wege die Sauerstoffeffizienz und Durchblutung beeinflussen. Der Nutzen ist individuell und belastungsabhängig. Mundspülungen mit antibakteriellen Mitteln können die Nitratum.
Nüchternglukose
Nüchternglukose zeigt den Blutzucker nach Nahrungskarenz. Sie ergänzt HbA1c und klinische Symptome.
Omega-3 EPA und DHA
EPA und DHA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Algenöl. Sie beeinflussen Entzündungsregulation, Zellmembranen und Herz-Kreislauf-Parameter. Der Nutzen hängt von Ausgangszufuhr, Dosis, Produktqualität und Ziel ab.
Omega-3 Index
Der Omega-3 Index beschreibt den Anteil von EPA und DHA in roten Blutkörperchen. Er kann die langfristige Versorgung besser abbilden als eine Schätzung über Fischkonsum. Der Test ist nicht für jede Person nötig, kann aber bei g.
Omega-3 Triglyceridform vs Ethylester
Omega-3-Produkte können als Triglyceride, re-esterifizierte Triglyceride, freie Fettsäuren oder Ethylester vorliegen. Aufnahme und Verträglichkeit können sich unterscheiden, besonders abhängig von Mahlzeit und Fettanteil. Wicht.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren umfassen ALA, EPA und DHA. EPA und DHA sind relevant für Zellmembranen, Entzündungsmodulation und Herz-Kreislauf-Kontext.
Omega-3-Index
Der Omega-3-Index misst EPA und DHA in roten Blutkörperchen und gibt langfristigere Informationen als eine einzelne Einnahmeanamnese.
Phosphat
Phosphat ist Bestandteil von ATP, Knochen, Zellmembranen und Säure-Basen-Regulation. Es ist bei gemischter Ernährung meist ausreichend vorhanden.
Proteinbedarf
Proteinbedarf hängt von Körpermasse, Energieverfügbarkeit, Training, Alter, Ziel und Verletzungsphase ab. Kraftsport und hohe Trainingsumfänge erhöhen die praktische Relevanz.
Proteinbedarf im Ausdauersport
Ausdauertraining erhöht nicht nur den Kohlenhydrat-, sondern auch den Proteinbedarf für Reparatur, Mitochondrienanpassung und Immunsystem. Entscheidend sind Tagesmenge, Verteilung über den Tag, Energieverfügbarkeit und Regenera.
Proteinbedarf im Kraftsport
Krafttraining erhöht den Bedarf an ausreichend Protein und essenziellen Aminosäuren für Muskelproteinsynthese und Anpassung. Entscheidend sind Gesamtzufuhr, Mahlzeitenverteilung, Trainingsreiz, Energieverfügbarkeit und Schlaf..
RED-S-Screening
RED-S beschreibt Folgen niedriger Energieverfügbarkeit auf Hormone, Knochen, Immunsystem, Stoffwechsel und Leistung. Labor allein erkennt RED-S nicht sicher.
Referenzwerte individuell einordnen
Laborwerte und Referenzbereiche sind alters-, geschlechts-, methoden- und laborabhängig. Ein einzelner Wert ersetzt keine Anamnese, keinen klinischen Kontext und keine ärztliche Beurteilung.
Retard-Präparate
Retard-Präparate setzen Wirkstoffe verzögert frei. Das kann Verträglichkeit verbessern, ist aber nicht für alle Nährstoffe oder Ziele nötig.
Schilddrüsenwerte im Sport
TSH, fT4 und je nach Situation fT3 können bei Müdigkeit, Kältegefühl, Gewichtsveränderung, Zyklusproblemen oder Leistungseinbruch relevant sein. Ausdauerbelastung, Energieverfügbarkeit, Krankheit und Medikamente beeinflussen di.
Schnelligkeit und Supplemente
Für Schnelligkeit zählen neuromuskuläre Qualität, Technik, Maximalkraft, Sehnensteifigkeit und vollständige Erholung. Supplemente spielen eine kleinere Rolle.
Schweiss-Natrium
Schweiss-Natrium beschreibt den Salzgehalt des Schweisses. Menschen unterscheiden sich deutlich.
Schweissrate
Schweissrate beschreibt, wie viel Flüssigkeit pro Stunde verloren geht. Sie variiert mit Hitze, Intensität, Körpergrösse, Akklimatisation und Kleidung.
Selen
Selen ist Bestandteil von Selenoproteinen, Schilddrüsenenzymen und antioxidativen Systemen. Zu viel Selen kann toxisch wirken.
Sportler-Laborscreening
Ein Sportler-Laborscreening kann je nach Belastung Blutbild, Ferritin, CRP, Vitamin D, B12, Folat, Elektrolyte, Nierenwerte, Leberwerte, Schilddrüse und Stoffwechselwerte umfassen.
Supplement-Kontamination
Supplement-Kontamination bezeichnet Verunreinigungen oder nicht deklarierte Substanzen in Nahrungsergänzungen. Für Athleten mit Dopingkontrollen kann das trotz unbeabsichtigter Einnahme Folgen haben.
Supplement-Stack
Ein Supplement-Stack kombiniert mehrere Präparate. Das erhöht Komplexität, Kosten, Interaktionsrisiko und die Schwierigkeit, Wirkung oder Nebenwirkung zuzuordnen. Professionell ist meist ein schrittweises Vorgehen: Bedarf prüfe.
Supplemente evidenzbasiert einordnen
Supplemente ersetzen keine ausreichende Energiezufuhr, keine solide Basisernährung und keine medizinische Abklärung. Sie können sinnvoll sein, wenn ein Mangel, ein klarer Bedarf oder ein gut belegter sportlicher Nutzen besteht.
Supplemente und Anti-Doping-Prüfung
Wettkampfathleten tragen Verantwortung für Substanzen im Körper. Supplemente können verunreinigt sein oder verbotene Stoffe enthalten. Produkte mit unabhängiger Chargenprüfung reduzieren Risiko, beseitigen es aber nicht vollstä.
Taurin
Taurin ist eine schwefelhaltige Verbindung mit Rollen in Zellvolumen, Gallensäuren, Nervensystem und Herzmuskel. Es ist keine klassische proteinogene Aminosäure.
Transferrinsättigung
Die Transferrinsättigung beschreibt, wie stark das Transportprotein Transferrin mit Eisen beladen ist. Sie ergänzt Ferritin und Blutbild.
Tryptophan
Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure und Vorstufe von Serotonin und Melatonin. Supplemente werden oft mit Schlaf und Stimmung beworben. Wegen möglicher Wechselwirkungen mit serotonergen Medikamenten und individueller Wirk.
TSH
TSH ist ein Steuerhormon der Schilddrüse. Es hilft, Schilddrüsenfunktion, Müdigkeit, Kältegefühl, Herzfrequenz und Leistungsabfall einzuordnen.
Tyrosin
Tyrosin ist eine Aminosäure und Vorstufe von Katecholaminen. Es wird bei Stress, Kälte oder kognitiver Belastung diskutiert. Für Sportleistungen ist der Nutzen situationsabhängig und nicht mit einem allgemeinen Leistungsbooster.
Vegane Ernährung und Mikronährstoffe
Vegane Ernährung kann sportlich funktionieren, braucht aber Planung bei Vitamin B12, Jod, Calcium, Eisen, Zink, Selen, Omega-3 EPA/DHA und Proteinqualität.
Vegetarische Ernährung und Eisen
Vegetarische Ernährung enthält kein Häm-Eisen. Nicht-Häm-Eisen aus Pflanzen wird stärker durch Vitamin C, Phytate, Polyphenole und Calcium beeinflusst.
Vitamin-C-und-Kollagen-Strategie
Vitamin C unterstützt die Kollagensynthese. Im Sport wird die Kombination aus Kollagen oder Gelatine plus Vitamin C vor Sehnenbelastung diskutiert.
Vitamin A
Vitamin A unterstützt Sehvorgänge, Schleimhäute, Immunfunktion und Zellwachstum. Als Retinol kann es gespeichert werden und ist in hoher Dosierung potenziell toxisch.
Vitamin A und Beta-Carotin
Vitamin A ist fettlöslich und wichtig für Sehen, Haut, Schleimhäute und Immunfunktion. Retinol kann bei Überdosierung toxisch wirken. Beta-Carotin ist eine Vorstufe aus Pflanzen, aber hochdosierte Beta-Carotin-Supplemente sind.
Vitamin B1
Vitamin B1, auch Thiamin, ist wichtig für Kohlenhydratstoffwechsel, Nervenfunktion und Energiegewinnung. Ein höherer Kohlenhydratumsatz erhöht die Relevanz einer ausreichenden Versorgung.
Vitamin B2
Vitamin B2, auch Riboflavin, beteiligt sich an oxidativer Energiegewinnung, Haut, Schleimhäuten und Eisenstoffwechsel. Ausdauersport erhöht den Blick auf eine ausreichende Zufuhr.
Vitamin B3
Vitamin B3 umfasst Niacin und verwandte Formen, die am Energiestoffwechsel beteiligt sind. Hochdosiertes Niacin ist kein harmloses Wellnessprodukt.
Vitamin B5
Vitamin B5, Pantothensäure, ist Bestandteil von Coenzym A und damit am Energie-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt. Ein isolierter Mangel ist bei gemischter Ernährung selten.
Vitamin B6
Vitamin B6 ist wichtig für Aminosäurenstoffwechsel, Neurotransmitter und Hämoglobinbildung. Langfristig hohe Supplementdosen können neurologische Beschwerden auslösen.
Vitamin B12
Vitamin B12 ist wichtig für Blutbildung, Nervensystem und Zellteilung. Risiko für niedrige Werte besteht besonders bei veganer Ernährung, Resorptionsstörungen, höherem Alter oder bestimmten Medikamenten.
Vitamin B12 Formen
Vitamin B12 kommt in Supplementen häufig als Cyanocobalamin, Methylcobalamin, Hydroxocobalamin oder Adenosylcobalamin vor. Unterschiede betreffen Stabilität, Stoffwechselweg, Kosten und individuelle Verträglichkeit. Für die Ver.
Vitamin C
Vitamin C unterstützt Kollagensynthese, Immunsystem und antioxidative Prozesse. Es kann die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Quellen verbessern.
Vitamin C und Eisen
Vitamin C kann die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen verbessern. Das ist besonders bei pflanzlicher Ernährung oder niedrigen Eisenspeichern relevant.
Vitamin C und Eisenaufnahme
Vitamin C kann die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln verbessern. Das ist für vegetarische Ernährung, tiefe Ferritinwerte oder hohe Ausdauerbelastung relevant. Gleichzeitig löst Vitamin C keinen Eisenma.
Vitamin D
Vitamin D reguliert Calcium- und Knochenstoffwechsel, Muskelfunktion und Immunprozesse. Der Status wird über 25-OH-Vitamin-D beurteilt und hängt von Sonne, Haut, Jahreszeit, Ernährung und Supplementierung ab.
Vitamin D2 vs Vitamin D3
Vitamin D2, Ergocalciferol, stammt meist aus pflanzlichen oder pilzlichen Quellen. Vitamin D3, Cholecalciferol, entspricht stärker der menschlichen Hautsynthese und erhöht 25-OH-Vitamin-D bei vielen Menschen zuverlässiger. Ents.
Vitamin D3
Vitamin D3, Cholecalciferol, ist die körpereigene oder supplementierte Form von Vitamin D. Es unterstützt Calciumaufnahme, Knochenstoffwechsel, Muskelfunktion und Immunregulation. Der Status wird nicht über die Einnahmemenge, s.
Vitamin D Einnahme mit Fett
Vitamin D ist fettlöslich. Die Aufnahme kann günstiger sein, wenn Vitamin D zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen wird, die etwas Fett enthält. Ölkapseln lösen dieses Problem teilweise selbst. Entscheidend bleibt die langfris.
Vitamin D Ueberdosierung
Eine Vitamin-D-Ueberdosierung entsteht meist durch zu hohe Supplementmengen über längere Zeit, nicht durch Sonne. Kritisch sind erhöhte Calciumwerte, Durst, Übelkeit, Schwäche, Nierenbelastung oder Herzrhythmusstörungen. Hohe D.
Vitamin D und Calcium
Vitamin D erhöht die intestinale Calciumaufnahme und beeinflusst damit Knochenstoffwechsel, Muskelfunktion und Parathormonregulation. Calcium sollte nicht unkritisch hoch supplementiert werden. Ernährung, Vitamin-D-Status, Nier.
Vitamin D und Magnesium
Magnesium ist an Enzymreaktionen des Vitamin-D-Stoffwechsels beteiligt. Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann die Vitamin-D-Regulation beeinträchtigen. Das bedeutet nicht, dass jede Vitamin-D-Einnahme hohe Magnesiumdosen brauch.
Vitamin E
Vitamin E wirkt als fettlösliches Antioxidans in Zellmembranen. Eine ausreichende Zufuhr über Nüsse, Samen und Pflanzenöle ist für viele Menschen realistischer als isolierte Hochdosen.
Vitamin K
Vitamin K ist wichtig für Blutgerinnung und Knochenstoffwechsel. Es kommt als Vitamin K1 und verschiedene K2-Formen vor.
Vitamin K2
Vitamin K2 wird oft zusammen mit Vitamin D beworben. Vitamin K ist für die Aktivierung bestimmter Gerinnungs- und Knochenproteine relevant. Für eine pauschale Kombination mit Vitamin D gibt es nicht für jede Person einen klaren.
Vitamin K und Blutverdünner
Vitamin K beeinflusst die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten. Entscheidend ist eine stabile und ärztlich abgestimmte Zufuhr, nicht spontane Hochdosen.
Wasserlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine umfassen B-Vitamine und Vitamin C. Sie werden weniger gespeichert, sind aber in hohen Supplementdosen nicht automatisch risikofrei.
Zink
Zink unterstützt Immunfunktion, Wundheilung, Proteinsynthese und zahlreiche Enzyme. Hohe Zinkdosen können Kupferaufnahme beeinträchtigen.
Zinkformen
Zink kommt als Gluconat, Citrat, Picolinat, Bisglycinat oder Oxid vor. Unterschiede betreffen Löslichkeit, Verträglichkeit und Kosten. Für die Praxis ist wichtiger, ob ein Bedarf besteht, welche elementare Zinkmenge eingenommen.
Zinkstatus
Zink im Serum oder Plasma ist störanfällig und wird durch Entzündung, Tageszeit und Ernährung beeinflusst.
Zink und Kupfer
Zink und Kupfer konkurrieren im Stoffwechsel. Langfristig hohe Zinkdosen können Kupfermangel, Blutbildveränderungen und neurologische Probleme begünstigen.
