Triathlon verbindet Schwimmen, Radfahren und Laufen in einer festen Reihenfolge. Aus frühen Mehrkampf-Formaten entwickelte sich eine globale Ausdauersportart mit olympischer Kurzdistanz, Ironman-Langdistanz, Ironman 70.3, Offroad-Triathlon, Paratriathlon, XTRI-Formaten und modernen Profi-Serien wie T100.
Diese Seite ordnet die wichtigsten Meilensteine der Triathlon-Geschichte chronologisch ein. Sie zeigt, wie der Sport von San Diego 1974 über Hawaii, Nizza, Zürich, Roth, Olympia und Kona bis zur heutigen Profi-Struktur gewachsen ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Schweizer Triathlon×Schweizer Frauen-Triathlon als historische StärkeDie Schweizer Frauen prägten Triathlon über Olympia, 70.3 und Ironman-Langdistanz aussergewöhnlich stark.-Geschichte. Zürich 1983, Swiss Triathlon, Biel und das Seeland, Trans Swiss, Powerman Zofingen, Inferno Triathlon, Swissman sowie die Erfolge von Brigitte McMahon, Magali Messmer, Nicola Spirig, Natascha Badmann, Daniela Ryf und Julie Derron gehören zu den prägenden Punkten.
Chronologie der Triathlon-Geschichte
Die folgende Chronologie zeigt die wichtigsten Entwicklungsschritte des Triathlons. Sie beginnt bei frühen Mehrkampf-Vorläufern und führt über den modernen Triathlon, Ironman, Olympia, Schweizer Meilensteine, Paratriathlon, XTRI, T100 und aktuelle Weltmeisterschaftsstrukturen.
Triathlon-Geschichte
Chronologische Meilensteine des Triathlons mit Schweizer Bezügen, Ironman, Olympia, XTRI, Paratriathlon und moderner Profi-Entwicklung.
Frühe Vorläufer in Frankreich
Die Idee, mehrere Ausdauerdisziplinen in einem Wettkampf zu verbinden, ist älter als der moderne Triathlon. In Frankreich entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts Mehrkampf-Formate, die als Les Trois Sports oder ähnliche Bezeichnungen bekannt wurden. Frühformen verbanden Laufen,
San Diego und der moderne Triathlon
Der erste dokumentierte moderne Triathlon fand am 24. September 1974 in San Diego statt. Der San Diego Track & Field Club organisierte das Rennen an der Mission Bay als Alternative zum klassischen Lauftraining. Das Format bestand aus 5,3 Meilen Laufen, 5 Meilen Radfahren und 600
Der erste Ironman auf Hawaii
1978 entstand auf Hawaii der Ironman. Judy und John Collins entwickelten die Idee, drei bestehende Ausdauerklassiker miteinander zu verbinden: das Waikiki Roughwater Swim, das Around-Oahu Bike Race und den Honolulu Marathon. Daraus entstand die Distanz von 3,86 km Schwimmen, 180,
Lyn Lemaire und die frühe Rolle der Frauen
1979 startete Lyn Lemaire als erste Frau beim Ironman. Sie erreichte Rang 5 gesamt und gewann damit den ersten Frauentitel. Der Ironman setzte früh auf gleiche Distanzen, gleiche Regeln und gleiches Preisgeld für Frauen und Männer. Das war im damaligen Sportumfeld bemerkenswert u
Kona wird zum Zentrum des Ironman
1981 verlegte Valerie Silk den Ironman von Oahu nach Kailua-Kona. Die Kombination aus Hitze, Wind, schwarzer Lava, offenem Pazifik und langen Passagen auf dem Queen Kaahumanu Highway prägte die Identität des Rennens. Kona wurde zum mythischen Zentrum der Ironman World Championshi
Julie Moss, Kathleen McCartney und die TV-Wirkung
1982 wurde der Ironman durch die TV-Bilder von Julie Moss weltweit bekannt. Moss kollabierte kurz vor dem Ziel und kroch weiter. Kathleen McCartney überholte sie und gewann das Rennen. Die Bilder machten sichtbar, wie stark Ausdauerleistung durch Energiezufuhr, Flüssigkeitsregula
Triathlon International de Nice
1982 entstand in Nizza der Triathlon International de Nice. Das Rennen wurde zu einem der wichtigsten frühen Langdistanzrennen Europas und entwickelte sich zu einem Gegenpol zu Hawaii. Nice zeigte, dass sich die Langdistanz nicht nur über Kona entwickelte, sondern früh auch in Eu
Der erste Swiss Triathlon in Zürich
Am 23. Juli 1983 fand in Zürich der erste Swiss Triathlon statt. Neben kürzeren Formaten wurde auch die Original-Ironman-Distanz mit 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen angeboten. 66 Athletinnen und Athleten erreichten über die volle Distanz das Ziel. Organisiert
Embrunman und alpine Langdistanz
1984 entstand in den französischen Alpen der Embrunman. Das Rennen entwickelte sich zu einem der bekanntesten extremen Langdistanz-Triathlons Europas. Die alpine Topografie, lange Anstiege und die anspruchsvolle Strecke machten Embrun zu einem Referenzrennen für harte Langdistanz
Biel, Bielersee und das Seeland
Biel und das Seeland gehören zu den frühen Schweizer Triathlon-Orten. Quellen nennen Archivmaterial zum Triathlon Biel-Seeland aus den Jahren 1986 bis 1987 und zum Seelandtriathlon 1986. Damit lässt sich Biel als früher regionaler Standort der Schweizer Triathlon-Geschichte einor
Gründung von Swiss Triathlon
1985 wurde Swiss Triathlon gegründet. Der Verband entwickelte sich zum nationalen Dachverband für Triathlon, Duathlon, Aquathlon, Wintertriathlon und weitere multidisziplinäre Ausdauersportarten in der Schweiz. Damit erhielt der Triathlonsport in der Schweiz eine offizielle organ
Trans Swiss Triathlon
Der Trans Swiss Triathlon gehört zwingend zur Schweizer Triathlon-Geschichte. Die Premiere fand am 8. August 1987 statt. Die Strecke führte von Locarno und Tenero durch die Schweiz bis zum Rheinfall: 3,5 km Schwimmen, 230 km Rennvelo und 42 km Laufen. 173 Athletinnen und Athleten
Gründung der ITU und erste Weltmeisterschaft
1989 entstand in Avignon die International Triathlon Union. Am ersten Kongress nahmen 30 nationale Verbände teil. Im selben Jahr fand in Avignon die erste Weltmeisterschaft statt. Die olympische Kurzdistanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen wurde in diesem Um
Ironwar zwischen Dave Scott und Mark Allen
1989 lieferten sich Dave Scott und Mark Allen beim Ironman Hawaii eines der bekanntesten Duelle der Ausdauersportgeschichte. Beide liefen über viele Stunden nahezu gleichauf. Mark Allen gewann mit 58 Sekunden Vorsprung. Dieses Rennen wurde als Ironwar bekannt. Der Ironwar steht f
Powerman Zofingen und die Duathlon-Tradition
1989 entstand mit dem Powerman Zofingen einer der wichtigsten Duathlon-Wettkämpfe der Welt. Obwohl Duathlon nicht Triathlon ist, gehört Zofingen zur Schweizer Mehrkampfgeschichte. Das Rennen verbindet Laufen, Radfahren und nochmals Laufen über lange Distanzen und wurde internatio
Professionalisierung und Schweizer Erfolge
In den 1990er-Jahren wuchs der Triathlon organisatorisch und sportlich. Ironman expandierte international. Kurzdistanzrennen wurden professioneller. Nationale Verbände entwickelten Nachwuchs- und Kaderstrukturen. Frauen prägten die Langdistanz sichtbarer. 1998 schrieb Natascha Ba
XTERRA und der Offroad-Triathlon
1996 entstand auf Maui mit Aquaterra das erste Rennen, aus dem später XTERRA wurde. Das Format verband Schwimmen, Mountainbike und Trailrunning. Damit entwickelte sich ein eigenständiger Offroad-Zweig innerhalb des Triathlons. Offroad-Triathlon ergänzt die Geschichte des Sports,
Gigathlon als Schweizer Multisport-Sonderfall
Der Gigathlon ist kein klassischer Triathlon, gehört aber als Schweizer Multisport-Phänomen an den Rand der Triathlon-Geschichte. Peter Wirz entwickelte den Gigathlon 1998. Die erste Durchführung führte vom Bergell nach Zürich. Das Format verband fünf Disziplinen: Schwimmen, Renn
Inferno Triathlon im Berner Oberland
1998 fand im Berner Oberland der erste Inferno Triathlon statt. Das Rennen führt von Thun bis aufs Schilthorn und kombiniert Schwimmen im Thunersee, Rennvelo, Mountainbike und Berglauf. Mit 3,1 km Schwimmen, 97 km Rennvelo, 30 km Mountainbike, 25 km Berglauf und rund 5500 Höhenme
Triathlon wird olympisch
2000 wurde Triathlon in Sydney erstmals olympisch. Das Frauenrennen gewann Brigitte McMahon aus der Schweiz. Magali Messmer gewann Bronze. Bei den Männern gewann Simon Whitfield aus Kanada. Die olympische Aufnahme veränderte den Sport grundlegend. Sie brachte mehr Medienpräsenz,
Challenge Roth und die unabhängige Langdistanz
2002 entstand die Challenge Roth als eigenständiges Langdistanzrennen. Roth entwickelte sich zu einem der wichtigsten Triathlonrennen der Welt. Die Atmosphäre, die Zuschauerzahlen, die schnelle Strecke und die unabhängige Organisation machten Roth zu einem Gegenpol zur Ironman-Ma
Norseman und der Ursprung des Extreme Triathlon
2003 entstand in Norwegen der Norseman Xtreme Triathlon. Das Rennen gilt als Ursprung des modernen XTRI-Gedankens. Es ist ein Punkt-zu-Punkt-Rennen mit Schwimmen im Hardangerfjord, 180 km Radfahren durch raues Terrain und einem Marathon mit Schlussanstieg zum Gaustatoppen. Bei de
Ironman 70.3 entsteht
2005 führte Ironman die 70.3-Serie ein. Die Distanz umfasst 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. 2006 folgte die erste Ironman 70.3 World Championship in Clearwater. Die Mitteldistanz wurde dadurch stärker standardisiert und erhielt eine eigene Weltmeisterschaft.
Nicola Spirig und olympisches Gold
Nicola Spirig gewann 2012 in London olympisches Gold. 2016 gewann sie in Rio Silber. Zusammen mit Brigitte McMahon, Magali Messmer und Julie Derron steht sie für eine aussergewöhnliche Schweizer Kontinuität im Frauen-Triathlon. Diese Linie zeigt, dass die Schweiz nicht nur auf de
Swissman Xtreme Triathlon
2013 fand die erste Austragung des Swissman Xtreme Triathlon statt. Die Strecke führt von Brissago im Tessin über alpine Pässe bis zur Kleinen Scheidegg. Das erste Rennen hatte ein limitiertes Feld von rund 50 Athletinnen und Athleten. Swissman steht für die wachsende Bedeutung e
The Arctic Triple und Lofoten Triathlon
2015 fand das erste Test Race des Lofoten Triathlon im Rahmen von The Arctic Triple statt. 14 Athleten finishten trotz extremen Wetters eine verkürzte Schwimmstrecke von 3,5 km, 196 km Radfahren und 45 km Laufen. The Arctic Triple zeigt, wie sich extreme Triathlonformate weiteren
Brownlee-Brüder in Cozumel
2016 wurde beim World Triathlon Series Grand Final in Cozumel eine Szene weltweit bekannt. Jonny Brownlee kollabierte kurz vor dem Ziel durch Hitze und Erschöpfung. Sein Bruder Alistair Brownlee unterstützte ihn bis zur Ziellinie. Der Moment wurde zu einem der bekanntesten Fairpl
Paratriathlon wird paralympisch
2016 wurde Paratriathlon in Rio de Janeiro Teil des paralympischen Programms. Das paralympische Format umfasst 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. World Triathlon unterscheidet verschiedene Para-Klassen, damit Athletinnen und Athleten mit unterschiedlichen funktione
Super League Triathlon und Supertri
2017 startete Super League Triathlon auf Hamilton Island in Australien. Das Format brachte kurze, schnelle und mehrteilige Rennformate in den Profisport. Später entwickelte sich daraus Supertri. Die Serie steht für kurze Runden, hohe Intensität, wiederholte Wechsel, taktische Ren
Aus ITU wird World Triathlon
2020 trat die International Triathlon Union unter dem Namen World Triathlon auf. Die Umbenennung machte die globale Struktur klarer sichtbar und bündelte Triathlon, Paratriathlon, Multisport-Formate und internationale Meisterschaften unter einer gemeinsamen Verbandsmarke. Der Sch
Mixed Relay wird olympisch
2021 feierte die Mixed Relay bei den Olympischen Spielen in Tokio ihr Debüt. Teams aus zwei Frauen und zwei Männern absolvierten kurze Triathlon-Abschnitte nacheinander. Grossbritannien gewann Gold. Die Mixed Relay verbindet Teamtaktik, Geschlechterparität, Sprintintensität und T
Pandemie, Verschiebungen und neue Weltmeisterschaftsorte
Die COVID-19-Pandemie führte zu massiven Verschiebungen im internationalen Rennkalender. Die Ironman World Championship konnte zeitweise nicht wie gewohnt in Kona stattfinden. Die verschobene Weltmeisterschaft wurde 2022 in St. George, Utah, ausgetragen. Damit fand eine Ironman W
Sub7Sub8 als unterstütztes Rekordprojekt
2022 unterbot Kristian Blummenfelt im Sub7-Projekt die Marke von sieben Stunden über die Langdistanz. Nicola Spirig unterbot im gleichen Projekt die Marke von acht Stunden. Dieses Projekt gehört historisch in die Rekordgeschichte, aber nicht in dieselbe Kategorie wie reguläre Wet
Getrennte Ironman-Weltmeisterschaften
Ab 2023 teilte Ironman die Weltmeisterschaften räumlich und geschlechtlich auf. Frauen und Männer erhielten getrennte Weltmeisterschaftsrennen. 2023 fand die Frauen-WM in Kona statt, 2024 die Männer-WM in Kona. Die Männer-WM 2023 und die Frauen-WM 2024 fanden in Nizza statt. Dies
Challenge Roth und neue Langdistanz-Weltbestzeiten
2024 wurden bei Challenge Roth zwei neue Langdistanz-Weltbestzeiten erzielt. Magnus Ditlev gewann in 7:23:24 Stunden. Anne Haug gewann in 8:02:38 Stunden. Beide Leistungen gehören zu den wichtigsten Zeitmarken der modernen Langdistanz. Diese Zeiten sollten als Weltbestzeiten und
Paris, Julie Derron und Schweizer Olympia-Geschichte
2024 gewann Cassandre Beaugrand in Paris olympisches Gold im Frauenrennen. Julie Derron gewann Silber für die Schweiz. Beth Potter gewann Bronze. Bei den Männern gewann Alex Yee für Grossbritannien. In der Mixed Relay gewann Deutschland Gold. Julie Derrons Silbermedaille fügte de
Patrick Lange mit Kona-Streckenrekord
2024 gewann Patrick Lange die Ironman World Championship in Kona in 7:35:53 Stunden. Damit stellte er einen neuen Männer-Streckenrekord auf der Kona-Strecke auf. Dieser Rekord gehört in einen eigenen Rekordkasten. Er ist ein Streckenrekord in Kona, aber keine allgemeine Langdista
T100 und die neue Profi-Struktur
2024 lancierten PTO und World Triathlon die T100 Triathlon World Tour. Die Serie brachte internationale Spitzenathletinnen und Spitzenathleten in ein neues professionelles Format. Die T100-Distanz umfasst 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 18 km Laufen. Taylor Knibb und Marten V
Ironman-Weltmeisterschaften in Nizza und Kona
2025 gewann Casper Stornes die Ironman World Championship der Männer in Nizza. Das Rennen brachte einen historischen norwegischen Dreifachsieg mit Casper Stornes, Gustav Iden und Kristian Blummenfelt. Solveig Løvseth gewann die Ironman World Championship der Frauen in Kona in 8:2
Ironman 70.3 World Championship in Marbella
2025 fand die Ironman 70.3 World Championship in Marbella statt. Jelle Geens gewann den Männer-Titel. Lucy Charles-Barclay gewann den Frauen-Titel. Die 70.3-Weltmeisterschaft blieb damit ein eigenständiger Höhepunkt zwischen olympischem Triathlon und Langdistanz. Für die Geschich
T100 mit Hayden Wilde und Kate Waugh
2025 gewannen Hayden Wilde und Kate Waugh die T100-Weltmeistertitel. Die Serie festigte damit ihren Platz im professionellen Triathlon-Kalender. Sie schafft mehr Renntage, mehr mediale Erzählung über eine Saison und eine klarere Struktur für professionelle Athletinnen und Athlete
PTO, Challenge Family und Triathlon World Tour
2026 wurde bekannt, dass die PTO eine Mehrheitsbeteiligung an Challenge Family übernimmt. Challenge-Family-Rennen sollen 2026 weiter unter der bestehenden Marke laufen. Ab 2027 soll eine neue Triathlon World Tour entstehen, welche T100, T50, Challenge-Rennen und weitere Strukture
Rückkehr der Ironman-WM nach Kona an einem gemeinsamen Renntag
Ab 2026 kehrt die Ironman World Championship wieder zu einem gemeinsamen Renntag für Frauen und Männer in Kailua-Kona zurück. Damit endet die Phase der getrennten Weltmeisterschaften. Kona wird wieder als gemeinsamer Mittelpunkt der Ironman-Weltmeisterschaft positioniert. Dieser
Schweiz, Multisport und Extremformate
Nicht jedes wichtige Ausdauerformat ist ein klassischer Triathlon. Für die Geschichte des Sports sind verwandte Formate trotzdem relevant, wenn sie die Entwicklung des Mehrkampfsports geprägt haben.
Der Trans Swiss Triathlon gehört zur Schweizer Langdistanz-Geschichte, weil er ab 1987 eine Durchquerung der Schweiz als Triathlon-Format umsetzte. Der Gigathlon gehört als Schweizer Multisportformat an den Rand der Triathlon-Geschichte, weil er fünf Disziplinen verband und nicht dem klassischen Swim-Bike-Run-Prinzip folgte. Norseman, Swissman und The Arctic Triple gehören zur Extreme-Triathlon-Linie, weil sie Langdistanz, Landschaft, Kälte, Höhenmeter, Support-Logistik und Sicherheitsmanagement stark verbinden.
Diese klare Einordnung verhindert, dass Triathlon, Duathlon, Adventure Racing und Multisport unscharf vermischt werden. Für eine fachlich saubere Geschichte bleibt die Hauptlinie Swim-Bike-Run. Verwandte Formate ergänzen diese Geschichte, ohne sie zu ersetzen.
Triathlon-Rekorde und Weltbestzeiten
Kuratiert nach Rekordtyp: Streckenrekorde, Weltbestzeiten, IRONMAN-Markenzeiten und unterstützte Rekordprojekte. Zeiten bleiben kurs- und bedingungsabhängig.
T100 und Triathlon World Tour
T100 und Triathlon World Tour gehören zur modernen Profi- und Serienentwicklung des Triathlons.
Challenge Roth Weltbestzeit Frauen
Anne Haug gewann Challenge Roth 2024 in 8:02:38 Stunden.
Challenge Roth Weltbestzeit Männer
Magnus Ditlev gewann Challenge Roth 2024 in 7:23:24 Stunden.
IRONMAN 70.3 Weltmeisterin Frauen 2024
Taylor Knibb gewann 2024 ihren dritten IRONMAN 70.3-Weltmeistertitel in Folge.
IRONMAN 70.3 Weltmeister Männer 2024
Jelle Geens gewann 2024 die IRONMAN 70.3 World Championship der Männer.
Kona-Streckenrekord Männer
Patrick Lange hält seit 2024 den Kona-Streckenrekord der Männer mit 7:35:53 Stunden.
Schweizer Frauen-Triathlon als historische Stärke
Brigitte McMahon, Magali Messmer, Nicola Spirig, Julie Derron, Natascha Badmann und Daniela Ryf stehen für eine aussergewöhnliche Schweizer Triathlon-Linie.
Triathlon-Rekorde richtig einordnen
Triathlon-Zeiten sind kurs- und bedingungsabhängig. Die Seite trennt deshalb Streckenrekorde, Weltbestzeiten, IRONMAN-Markenzeiten und unterstützte Rekordprojekte.
Kona-Streckenrekord Frauen
Lucy Charles-Barclay hält seit 2023 den Kona-Streckenrekord der Frauen mit 8:24:31 Stunden.
Schnellste IRONMAN-Markenzeit Frauen
Laura Philipp erzielte 2022 in Hamburg 8:18:20 Stunden.
Sub7Sub8 Frauen Projektzeit
Kat Matthews und Nicola Spirig blieben 2022 beim unterstützten Sub7Sub8-Projekt unter acht Stunden.
Sub7Sub8 Männer Projektzeit
Sub7Sub8 ist ein unterstütztes Rekordprojekt und kein regulärer Wettkampfrekord.
Schnellste IRONMAN-Markenzeit Männer
Kristian Blummenfelt erzielte 2021 beim IRONMAN Cozumel 7:12:12 Stunden.
Warum sich Triathlon so dynamisch entwickelt hat
Triathlon verbindet drei zyklische Ausdauerdisziplinen. Die physiologische Herausforderung liegt nicht nur in der Dauer, sondern im Wechsel der Belastungsformen. Schwimmen fordert Wasserlage, Atemrhythmus, Schultergürtel, Rumpfspannung und Orientierung. Radfahren erzeugt lange mechanische Arbeit über Hüft- und Knieextension. Laufen nach dem Radfahren fordert neuromuskuläre Umstellung, exzentrische Belastbarkeit, Laufökonomie und thermische Regulation.
Diese Kombination macht Triathlon trainingswissenschaftlich anspruchsvoll. Pacing, Energiezufuhr, Hydration, Kohlenhydrataufnahme, Natriumstrategie, aerobe Kapazität, Kraftausdauer, Bewegungsökonomie und Belastungsverträglichkeit müssen zusammenpassen. Der Sport entwickelte sich deshalb von einem experimentellen Ausdauerformat zu einer spezialisierten Disziplin mit hoher physiologischer, technischer und organisatorischer Komplexität.
Auch Regeneration×Aktive RegenerationGezielte leichte Bewegung nach Belastung, um Kreislauf, Stoffwechsel und neuromuskuläre Erholung zu unterstützen. Sie ersetzt Schlaf und Energiezufuhr nicht, kann aber Regeneration subjektiv erleichtern. und Belastungssteuerung spielen eine zentrale Rolle. Lange Rennen, hohe Trainingsumfänge und wiederholte Wechselbelastungen beanspruchen Muskulatur, Sehnen, Gelenke, Nervensystem und Energiestoffwechsel. Wer Triathlon langfristig gesund betreiben will, braucht deshalb nicht nur Ausdauer, sondern auch Krafttraining, Beweglichkeit, Erholung, Schlaf, Ernährung und eine realistische Trainingsplanung.
Vielseitiger Start der Triathlongeschichte
Die Geschichte des Triathlons beginnt nicht mit einem einzelnen Moment. Sie führt von frühen Mehrkampf-Formaten über San Diego 1974 zum Ironman auf Hawaii, zur europäischen Langdistanz in Nizza und Embrun, zur Schweizer Langdistanz in Zürich, zum Trans Swiss Triathlon, zu Olympia, Paratriathlon, Offroad-Formaten, XTRI-Rennen, Weltbestzeiten, T100 und neuen globalen Profi-Strukturen.
Für die Schweizer Perspektive sind Zürich 1983, Biel und das Seeland als frühe regionale Standorte, Swiss Triathlon, Trans Swiss, Powerman Zofingen, Inferno Triathlon, Swissman, die olympischen Medaillen von Brigitte McMahon, Magali Messmer, Nicola Spirig und Julie Derron sowie die Ironman-Erfolge von Natascha Badmann und Daniela Ryf zentral.
Nach 2024 prägen vor allem die T100-Entwicklung, die Ironman-Weltmeisterschaften 2025, die Rückkehr nach Kona 2026, die PTO-Challenge-Entwicklung und die geplante Triathlon World Tour×T100 und Triathlon World TourT100 und die geplante Triathlon World Tour prägen die moderne Profi-Struktur nach 2024. ab 2027 die weitere Geschichte. Der Triathlon bleibt damit ein Sport, der sich organisatorisch, medial, physiologisch und sportlich weiterentwickelt.
Quellen
- Challenge Roth. (2024). Anne Haug und Magnus Ditlev schreiben Triathlon-Geschichte.
- IRONMAN. (2025). IRONMAN World Championship Nice.
- IRONMAN. (2026). IRONMAN World Championship Kona.
- IRONMAN. (2026). The IRONMAN Story: A spark in Hawai’i.
- Olympics / World Triathlon. (2024). Paris 2024 Triathlon Results.
- PTO / T100 Triathlon. (2024 bis 2026). T100 Triathlon World Tour, T100 World Champions und Triathlon World Tour announcements.
- SRF. (2023). 40 Jahre Triathlon in der Schweiz.
- Stadtarchiv Biel. (1986 bis 1987). Triathlon Biel-Seeland.
- Swiss Triathlon. (2025). Breitensportförderkonzept Swiss Triathlon.
- Swissman Xtreme Triathlon. (2013). History of the first Swissman.
- The Arctic Triple. (2026). About Lofoten Triathlon.
- Trans Swiss Triathlon. (2026). History.
- World Triathlon. (2026). About World Triathlon: History.
- World Triathlon. (2026). Para Triathlon.
- XTERRA / XTRI Quellen. (2026). History of offroad and extreme triathlon.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026.
