Belastbarkeitsfenster
Das Belastbarkeitsfenster beschreibt den Bereich, in dem Gewebe, Nervensystem und Stoffwechsel Reize tolerieren und sinnvoll verarbeiten. Therapie und Training sollten innerhalb dieses Fensters dosiert werden.
Mon - Fri: 07:00 - 22:00

Med. & Sportmassage Bern-Köniz | Krankenkassenanerkannt
Evidenzbasierte Med. Massage & Sportmassage von Ralph Castelberg (Med. Masseur EFA) – seit 2007 krankenkassenanerkannt. Ihr Partner in Bern & Köniz.
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Evidenzbasierte Med. Massage & Sportmassage von Ralph Castelberg (Med. Masseur EFA) – seit 2007 krankenkassenanerkannt. Ihr Partner in Bern & Köniz.
Glossar-Kategorie
Das Belastbarkeitsfenster beschreibt den Bereich, in dem Gewebe, Nervensystem und Stoffwechsel Reize tolerieren und sinnvoll verarbeiten. Therapie und Training sollten innerhalb dieses Fensters dosiert werden.
Bewegungskontrolle beschreibt die Fähigkeit, Gelenke und Körpersegmente koordiniert zu führen. Schmerzen entstehen nicht automatisch durch schlechte Kontrolle, doch Defizite können Überlastung begünstigen.
Exzentrische Belastung entsteht, wenn ein Muskel unter Spannung nachgibt und länger wird. Sie spielt bei Sehnenrehabilitation, Bremsarbeit, Bergablaufen und Muskelkater eine wichtige Rolle.
Gewebeadaption beschreibt strukturelle und funktionelle Anpassung an Belastung. Sehnen, Muskeln, Faszien und Knochen passen sich langsam an wiederholte Reize an.
Load Management beschreibt die Steuerung von Trainings- und Alltagsbelastung. Es ist zentral bei Sehnenbeschwerden, Muskelverletzungen, Überlastung und Rückkehr zum Sport.
Mikrotrauma beschreibt kleine strukturelle Belastungsreaktionen im Gewebe. Training nutzt solche Reize zur Anpassung, zu hohe oder zu dichte Reize können Beschwerden fördern.
Plyometrische Belastung nutzt schnelle Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen wie Sprünge. Sie fordert Sehnen, Muskeln und neuromuskuläre Kontrolle stark und braucht gute Progression.
Eine Rehabilitationsphase beschreibt einen Abschnitt im Belastungsaufbau nach Verletzung oder Operation. Massage kann begleitend wirken, die Progression richtet sich aber nach Gewebeheilung, Kraft und Funktion.
Das Reiz-Reaktions-Prinzip beschreibt, dass Gewebe auf Belastung oder Behandlung mit Anpassung, Erholung oder Überforderung reagieren kann. Dosierung und Timing entscheiden über die Wirkung.
Return to Sport beschreibt die strukturierte Rückkehr in Training und Wettkampf. Kriterien sind Schmerzverlauf, Kraft, Beweglichkeit, Funktionstests, Belastungstoleranz und sportartspezifische Anforderungen.
Schmerzmonitoring beobachtet Intensität, Verlauf und Reaktion auf Belastung über Stunden bis Tage. Es hilft, Training, Therapie und Alltag kontrolliert anzupassen.
Sehnenbelastbarkeit beschreibt die Fähigkeit einer Sehne, Zugbelastung wiederholt zu tolerieren. Sie verbessert sich vor allem über kontrollierten, progressiven Kraft- und Belastungsaufbau.
Selbstmanagement umfasst Übungen, Belastungsanpassung, Schlaf, Erholung, Wärme, Kälte und eigenes Monitoring. Es macht die Behandlung nachhaltiger als passive Massnahmen allein.
Überlastung entsteht, wenn Belastung, Erholung und Belastbarkeit nicht zusammenpassen. Sie betrifft Training, Arbeit, Schlaf, Ernährung, Stress und Gewebeadaption.