Ausstreichung
Ausstreichung bezeichnet ruhige, flächige Massagegriffe entlang oder quer zum Gewebe. Sie eignet sich zur Kontaktaufnahme, Dosierung, Zirkulationsunterstützung und Beruhigung der Gewebereaktion.
Mon - Fri: 07:00 - 22:00

Med. & Sportmassage Bern-Köniz | Krankenkassenanerkannt
Evidenzbasierte Med. Massage & Sportmassage von Ralph Castelberg (Med. Masseur EFA) – seit 2007 krankenkassenanerkannt. Ihr Partner in Bern & Köniz.
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Evidenzbasierte Med. Massage & Sportmassage von Ralph Castelberg (Med. Masseur EFA) – seit 2007 krankenkassenanerkannt. Ihr Partner in Bern & Köniz.
Glossar-Kategorie
Ausstreichung bezeichnet ruhige, flächige Massagegriffe entlang oder quer zum Gewebe. Sie eignet sich zur Kontaktaufnahme, Dosierung, Zirkulationsunterstützung und Beruhigung der Gewebereaktion.
Behandlungsdosierung beschreibt Druck, Dauer, Rhythmus, Reizstärke, Zielgewebe und Reaktion des Körpers. Gute Dosierung passt sich Befund, Gewebereaktion, Trainingsphase und Erholungsfähigkeit an.
Berührungsqualität beschreibt Druck, Geschwindigkeit, Richtung, Sicherheit und Rhythmus einer manuellen Technik. Sie beeinflusst Gewebereaktion, Vertrauen, Schmerzmodulation und vegetative Regulation.
Counterstrain ist eine manuelle Technik mit entlastender Lagerung empfindlicher Punkte. Ziel ist eine kurzfristige Reduktion von Schutzspannung und Schmerzempfindlichkeit, ohne Gewebe aggressiv zu reizen.
Cross-Friction bezeichnet eine quer zur Faser gerichtete Friktionstechnik. Sie wird dosiert an Sehnen, Narben oder Bindegewebe eingesetzt und muss Gewebereaktion und Belastbarkeit respektieren.
Detonisierung beschreibt die Reduktion erhöhter Muskelspannung. Sie kann durch Massage, Wärme, Atmung, aktive Bewegung und Belastungsanpassung unterstützt werden.
Effleurage beschreibt gleitende Streichgriffe der klassischen Massage. Sie dient Kontakt, Erwärmung, Dosierung, Entspannung und Übergang zwischen intensiveren Griffen.
Friktion bezeichnet kleinräumige, meist tiefer dosierte Reibetechniken. Sie wird an Sehnen, Narben, Faszien oder Muskel-Sehnen-Übergängen eingesetzt und braucht klare Reizdosierung.
Eine Gleittechnik arbeitet mit fliessendem Druck entlang oder quer zu Gewebestrukturen. Sie dient Wahrnehmung, Entspannung, Durchblutung und Vorbereitung tieferer Techniken.
Kinesiologisches Taping nutzt elastisches Tape zur sensorischen Unterstützung. Es kann Wahrnehmung und Bewegungsgefühl beeinflussen, ersetzt aber keine Ursachenanalyse.
Klassische Massage nutzt Streichung, Knetung, Reibung, Klopfung und Vibration zur Behandlung von Muskulatur, Haut, Unterhaut und Bindegewebe. Sie bildet eine wichtige Grundlage medizinischer Massage.
Knetung beschreibt einen Massagegriff, bei dem Muskel- und Weichteilgewebe rhythmisch angehoben, gedrückt oder verschoben wird. Die Dosierung richtet sich nach Gewebereaktion und Zielsetzung.
Kompressionstechnik bezeichnet gehaltenen oder rhythmischen Druck auf Muskel- oder Weichteilgewebe. Sie kann Tonus, Schmerz und Wahrnehmung beeinflussen, muss aber vaskuläre und nervale Strukturen respektieren.
Lagerung beschreibt die Positionierung während einer Behandlung. Gute Lagerung reduziert Schutzspannung, schützt gereizte Strukturen und verbessert die Qualität der manuellen Technik.
Mobilisation beschreibt dosierte Bewegung von Gelenken, Weichteilen oder Nervenstrukturen. Sie soll Bewegungsspielraum, Schmerzmodulation und Funktion unterstützen.
Mobilisation mit Bewegung kombiniert manuelle Führung mit aktiver Bewegung. Sie kann Bewegungsgefühl, Schmerzmodulation und Kontrolle verbessern, wenn sie klar dosiert wird.
Narbenbehandlung arbeitet mit dosierter Mobilisation, Hautverschieblichkeit, Druck und Eigenübungen. Ziel ist nicht das Wegmassieren einer Narbe, sondern bessere Gleitfähigkeit und Wahrnehmung.
Narbenmobilisation beschreibt dosierte manuelle Arbeit an Narben und angrenzendem Gewebe. Ziel sind Verschieblichkeit, Wahrnehmung und Belastbarkeit, nicht aggressives Aufbrechen.
Nervenmobilisation nutzt sanfte Bewegungen, um Gleitfähigkeit und Belastbarkeit nervaler Strukturen zu unterstützen. Sie gehört nicht in eine aggressive Dehnlogik.
Orthopädische Massage beschreibt weichteilorientierte Behandlung im Kontext von Beschwerden am Bewegungsapparat. Sie kombiniert Befund, Dosierung, funktionelle Einordnung und oft Übungsempfehlungen.
Passive Dehnung erfolgt ohne aktive Muskelarbeit der behandelten Person. Sie kann Beweglichkeit kurzfristig beeinflussen, muss aber bei Reizung, Schutzspannung oder Hypermobilität dosiert werden.
Petrissage bezeichnet knetende Massagegriffe an Muskulatur und Weichteilen. Sie wird zur Tonusregulation, Gewebewahrnehmung und lokalen Durchblutungsreaktion eingesetzt.
Reizintensität beschreibt Stärke und Tiefe einer Behandlungstechnik. Mehr Druck bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung; Ziel ist eine passende Reaktion im Gewebe und Nervensystem.
Schüttelung ist ein rhythmischer Lockerungsgriff. Er kann Tonus und Wahrnehmung beeinflussen und eignet sich oft als sanfter Übergang zwischen tieferen Techniken.
Tapotement beschreibt klopfende Massagegriffe. Sie wirken eher aktivierend und sollten bei Schmerz, erhöhter Reizbarkeit oder akuter Entzündung zurückhaltend eingesetzt werden.
Tonisierung beschreibt aktivierende Reize zur Erhöhung von Muskelbereitschaft oder Spannung. Sie kann vor Belastung, bei Hypotonus oder als kurze vorbereitende Technik eingesetzt werden.
Vibration ist ein feiner rhythmischer Massagegriff. Je nach Dosierung kann er beruhigen, aktivieren oder die Wahrnehmung verändern.
Weichteiltechnik beschreibt manuelle Arbeit an Muskeln, Faszien, Sehnenumgebung, Haut und Unterhaut. Ziel sind Schmerzlinderung, Beweglichkeit, Wahrnehmung und Gewebeverträglichkeit.
Wärmeanwendung kann Durchblutung, Gewebegefühl und Entspannung unterstützen. Bei akuter Entzündung, starker Schwellung oder unklarer Ursache ist Vorsicht nötig.