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Willkommen in unserem Glossar rund um Massage, Therapie, Behandlungsmethoden und Krankheitsbilder. Hier findest du leicht verständliche Erklärungen zu häufig verwendeten Fachbegriffen, die dir helfen, die Zusammenhänge zwischen Beschwerden, therapeutischen Ansätzen und den Wirkungen verschiedener Behandlungen besser zu verstehen.

Unser Ziel ist es, dir einen Überblick über wichtige Begriffe zu geben, die in der medizinischen und sporttherapeutischen Praxis oft vorkommen. Egal, ob du dich für die Wirkmechanismen einer Massage interessierst, mehr über spezifische Beschwerden wie Muskelverspannungen oder Faszienprobleme erfahren möchtest, oder dir einfach die Unterschiede zwischen Therapieformen wie Lymphdrainage Medizinischer Massage und Klassischer Massage oder Sportmassage sowie Behandlungen wie Elektrotherapie oder Ultraschall unklar sind – dieses Glossar soll dir Orientierung bieten.

Entdecke, wie fundiertes Wissen dir helfen kann, informierte Entscheidungen für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu treffen.

Fachbegriffe medizinische Massage

Suchbares Fachlexikon für medizinische Massage, Sportmassage, Befund, Beschwerden, Behandlungstechniken, Regeneration und Belastungssteuerung.

218 Einträge
Befund und SicherheitFachbegriffe

Abklärung vor der Massage

Die Abklärung vor der Massage prüft Beschwerden, Belastbarkeit, Kontraindikationen, Medikamente, Vorerkrankungen und Behandlungsziel. Sie steuert, ob Massage, Schonung, ärztliche Abklärung oder eine andere Massnahme sinnvoll ist.

BeschwerdebildFachbegriffe

Achillodynie

Schmerzen im Bereich der Achillessehne, häufig im Zusammenhang mit Laufbelastung, Sprungbelastung, Trainingssprung oder lokaler Sehnenreizung. Medizinische Massage kann die umgebende Wadenmuskulatur entlasten, ersetzt aber kein strukturiert

BeschwerdebildFachbegriffe

Adduktor-Beschwerden

Schmerzen, Spannung oder Belastungsintoleranz an der Oberschenkelinnenseite. Häufig beteiligt sind Adductor longus, brevis, magnus, Gracilis und Pectineus. Relevant sind Hüftkontrolle, Beckenposition und Belastungsprogression.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Afferente Reize

Afferente Reize sind sensorische Informationen aus Haut, Muskeln, Faszien, Gelenken und Sehnen an das zentrale Nervensystem. Massage nutzt solche Reize, um Wahrnehmung, Tonus und Schmerzmodulation zu beeinflussen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Aktive Regeneration

Gezielte leichte Bewegung nach Belastung, um Kreislauf, Stoffwechsel und neuromuskuläre Erholung zu unterstützen. Sie ersetzt Schlaf und Energiezufuhr nicht, kann aber Regeneration subjektiv erleichtern.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Akute Entzündung

Eine akute Entzündung zeigt sich häufig durch Wärme, Schwellung, Rötung, Schmerz und Funktionsverlust. Direkte intensive Massage ist in diesem Bereich meist nicht angezeigt, weil Gewebe und Gefässe bereits stark reagieren.

BeschwerdebildFachbegriffe

Akuter Schmerz

Akuter Schmerz schützt Gewebe nach Verletzung, Überlastung oder Reizung. In der Behandlung braucht es Dosierung, Befund und klare Belastungsgrenzen statt aggressive manuelle Reize.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Allodynie

Allodynie beschreibt Schmerz durch normalerweise nicht schmerzhafte Reize wie leichte Berührung. Sie kann auf eine erhöhte Empfindlichkeit des Nervensystems hinweisen und erfordert vorsichtige Behandlung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Analgetischer Effekt

Ein analgetischer Effekt beschreibt eine schmerzlindernde Wirkung. Massage kann kurzfristig über Berührung, Druck, Wärmegefühl, Entspannung und absteigende Schmerzhemmung Schmerzen modulieren.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Anamnese

Systematische Erhebung von Beschwerden, Belastungen, Vorerkrankungen, Medikamenten, Red Flags und Zielen. Sie bildet die Grundlage für eine sichere und passende Behandlung in der medizinischen Massage.

Anatomie BezugFachbegriffe

Antagonist

Ein Antagonist ist ein Gegenspieler einer Bewegung oder Muskelgruppe. In Befund und Training hilft diese Einordnung, muskuläre Balance, Bewegungsqualität und Kompensationen zu verstehen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Arthralgie

Arthralgie bezeichnet Gelenkschmerz ohne genaue Diagnose. Medizinische Massage behandelt nicht das Gelenk selbst als Diagnose, kann aber angrenzende Muskulatur, Gewebe und Belastungssteuerung unterstützen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Arthrose

Arthrose beschreibt strukturelle Veränderungen eines Gelenks mit möglicher Schmerz- und Funktionsproblematik. Massage kann muskuläre Schutzspannung reduzieren, ersetzt aber keine medizinische Beurteilung und kein Kraft- und

Anatomie BezugFachbegriffe

Atemhilfsmuskulatur

Atemhilfsmuskulatur unterstützt die Atmung bei erhöhter Belastung oder Spannung. Nacken-, Brust- und Schultergürtelmuskeln können bei Stress, Atemmustern oder Ausdauerbelastung erhöhte Aktivität zeigen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Atemmechanik

Atemmechanik beschreibt das Zusammenspiel von Zwerchfell, Rippen, Brustwirbelsäule, Bauchdruck und Atemhilfsmuskulatur. Sie beeinflusst Haltung, Rumpfspannung und Belastungsverträglichkeit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Aufwärmmassage

Kurze, aktivierende Massage vor Sport oder Wettkampf. Ziel ist nicht tiefe Gewebeermüdung, sondern sensorische Aktivierung, lokale Durchblutung und Vorbereitung auf Bewegung.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Ausstreichung

Ausstreichung bezeichnet ruhige, flächige Massagegriffe entlang oder quer zum Gewebe. Sie eignet sich zur Kontaktaufnahme, Dosierung, Zirkulationsunterstützung und Beruhigung der Gewebereaktion.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Autogene Hemmung

Autogene Hemmung beschreibt eine nervale Hemmreaktion über Spannungsrezeptoren in Sehnen und Muskeln. Sie wird in Dehn- und Entspannungskonzepten diskutiert, erklärt aber nicht jede Wirkung von Massage.

BeschwerdebildFachbegriffe

Baker-Zyste

Flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung in der Kniekehle, häufig im Zusammenhang mit Kniegelenksreizungen. Massage behandelt nicht die Zyste selbst, kann aber umgebende Spannung vorsichtig beeinflussen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Beckenschiefstand

Funktionelle oder strukturelle Asymmetrie im Beckenbereich. Relevant sind Hüftbeweglichkeit, Beinachsenkontrolle, Rumpfstabilität und lokale Schmerzmechanismen.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Befundhypothese

Eine Befundhypothese ist eine fachliche Arbeitshypothese, die aus Anamnese, Inspektion, Palpation und Funktionstests entsteht. Sie muss während der Behandlung fortlaufend geprüft und angepasst werden.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Behandlungsdosierung

Behandlungsdosierung beschreibt Druck, Dauer, Rhythmus, Reizstärke, Zielgewebe und Reaktion des Körpers. Gute Dosierung passt sich Befund, Gewebereaktion, Trainingsphase und Erholungsfähigkeit an.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Behandlungskonzept

Ein Behandlungskonzept verbindet Befund, Ziel, Dosierung, Technik, Verlaufskontrolle und Eigenübungen. Es verhindert zufällige Behandlung und macht manuelle Therapie nachvollziehbar.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Behandlungspause

Eine Behandlungspause kann nötig sein, wenn Gewebe stark reagiert, Beschwerden zunehmen oder der Körper mehr Erholung braucht. Sie gehört zur sicheren Steuerung von manueller Therapie und Training.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Behandlungsreaktion

Eine Behandlungsreaktion beschreibt Veränderungen nach Massage, etwa Wärmegefühl, Müdigkeit, kurzfristige Druckempfindlichkeit oder bessere Beweglichkeit. Starke oder lang anhaltende Verschlechterung muss neu beurteilt werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Belastbarkeitsfenster

Das Belastbarkeitsfenster beschreibt den Bereich, in dem Gewebe, Nervensystem und Stoffwechsel Reize tolerieren und sinnvoll verarbeiten. Therapie und Training sollten innerhalb dieses Fensters dosiert werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Berufsausübungsbewilligung

Kantonale Bewilligung für bestimmte Gesundheitsberufe. In der Schweiz ist sie für die selbstständige Berufsausübung medizinischer Masseure je nach Kanton relevant.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Berührungsqualität

Berührungsqualität beschreibt Druck, Geschwindigkeit, Richtung, Sicherheit und Rhythmus einer manuellen Technik. Sie beeinflusst Gewebereaktion, Vertrauen, Schmerzmodulation und vegetative Regulation.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Beweglichkeit

Beweglichkeit beschreibt die verfügbare Bewegung eines Gelenks oder Körperabschnitts. Sie entsteht aus Gelenkstruktur, Muskel- und Faszienspannung, Nervensystem, Kraft und Bewegungsgewohnheit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Bewegungskontrolle

Bewegungskontrolle beschreibt die Fähigkeit, Gelenke und Körpersegmente koordiniert zu führen. Schmerzen entstehen nicht automatisch durch schlechte Kontrolle, doch Defizite können Überlastung begünstigen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Bindegewebe

Bindegewebe stabilisiert, verbindet und versorgt Strukturen im Körper. In der Massage betrifft es Haut, Unterhaut, Faszien, Sehnen, Bänder und interstitielles Gewebe.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Bindegewebsmassage

Reflektorisch orientierte Massageform am Bindegewebe. Sie arbeitet über spezifische Zug- und Reiztechniken und wird vor allem bei Spannungs- und vegetativen Reaktionsmustern eingeordnet.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Biomechanik

Biomechanik beschreibt Kräfte, Hebel, Gelenkbewegungen und Lastübertragung im Körper. Sie hilft, Beschwerden im Sport und Alltag funktionell statt nur lokal zu betrachten.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Blaue Flecken nach Massage

Blaue Flecken nach Massage entstehen durch kleine Gefässverletzungen im Gewebe. Sie sind kein Qualitätsmerkmal einer Behandlung und sprechen meist für zu hohe Reizintensität oder erhöhte Gewebeempfindlichkeit.

BeschwerdebildFachbegriffe

Blockierte Wirbelgelenke

Alltagsbegriff für eingeschränkte Beweglichkeit kleiner Wirbelgelenke. Medizinisch sinnvoller ist die Beschreibung als segmentale Bewegungs- oder Schmerzprovokation ohne vorschnelle Diagnose.

BeschwerdebildFachbegriffe

Bursitis

Bursitis bezeichnet eine Reizung oder Entzündung eines Schleimbeutels. Direkter Druck auf den betroffenen Bereich ist häufig nicht sinnvoll; umliegende Spannungs- und Belastungsfaktoren müssen geprüft werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Cervikogener Kopfschmerz

Cervikogener Kopfschmerz kann aus Strukturen der oberen Halswirbelsäule, Nackenmuskulatur oder Gelenken projiziert werden. Massage kann unterstützend wirken, braucht aber genaue Abklärung und Red-Flag-Screening.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Chronischer Schmerz

Chronischer Schmerz besteht über längere Zeit und hängt nicht immer proportional mit Gewebeschaden zusammen. Behandlung braucht Erklärung, Dosierung, Bewegung, Schlaf, Stress- und Belastungsmanagement.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Colonmassage

Sanfte manuelle Behandlung im Verlauf des Dickdarms. Sie wird zur Unterstützung der Verdauungsregulation eingesetzt und benötigt eine sorgfältige Abklärung von Kontraindikationen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Cooldown-Massage

Ruhige Massage nach Training oder Wettkampf. Ziel ist Entspannung, Tonusregulation und subjektive Erholung, nicht eine starke mechanische Belastung ermüdeter Strukturen.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Counterstrain

Counterstrain ist eine manuelle Technik mit entlastender Lagerung empfindlicher Punkte. Ziel ist eine kurzfristige Reduktion von Schutzspannung und Schmerzempfindlichkeit, ohne Gewebe aggressiv zu reizen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Craniosacral-Therapie

Sanfte manuelle Methode aus dem osteopathischen Umfeld. Die wissenschaftliche Evidenz ist begrenzt; Aussagen zur Wirkung müssen zurückhaltend formuliert werden.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Cross-Friction

Cross-Friction bezeichnet eine quer zur Faser gerichtete Friktionstechnik. Sie wird dosiert an Sehnen, Narben oder Bindegewebe eingesetzt und muss Gewebereaktion und Belastbarkeit respektieren.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Cupping

Schröpfen mit Unterdruck auf Haut und Gewebe. Es kann lokale Durchblutung und sensorische Reize beeinflussen, sollte aber bei Gerinnungsproblemen, Hautläsionen oder akuten Entzündungen vermieden werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Deep Tissue Massage

Intensivere Massage tieferer Gewebeschichten. Sie eignet sich nicht für jede Situation und sollte Dosierung, Schmerzreaktion und Regenerationsstatus berücksichtigen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Dehnmassage

Kombination aus Massagegriffen und passiver oder aktiver Dehnung. Ziel ist eine Verbesserung von Bewegungsgefühl, Tonusregulation und Bewegungsumfang.

Anatomie BezugFachbegriffe

Dermatom

Ein Dermatom ist ein Hautareal, das überwiegend von einer spinalen Nervenwurzel versorgt wird. Dermatome helfen, radikuläre Symptome von lokalen muskulären Beschwerden abzugrenzen.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Detonisierung

Detonisierung beschreibt die Reduktion erhöhter Muskelspannung. Sie kann durch Massage, Wärme, Atmung, aktive Bewegung und Belastungsanpassung unterstützt werden.

AnatomieFachbegriffe

Diaphragma

Das Zwerchfell ist der zentrale Atemmuskel und beeinflusst Rumpfdruck, Atmung, Haltung und vegetative Regulation. Einschränkungen können mit Atemmuster, Stress und Rumpfspannung zusammenhängen.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Differentialdiagnostischer Hinweis

Ein differentialdiagnostischer Hinweis hilft, Beschwerden nicht vorschnell als muskulär einzuordnen. Neurologische Zeichen, starke Schwellung, Trauma, Fieber oder ungeklärter Nachtschmerz erfordern ärztliche Abklärung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

DOMS

Delayed Onset Muscle Soreness bezeichnet verzögert auftretenden Muskelkater nach ungewohnter oder exzentrischer Belastung. Massage kann Beschwerden subjektiv reduzieren, verhindert DOMS aber nicht sicher.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Druckschmerz

Druckschmerz beschreibt Schmerz bei Palpation oder mechanischem Druck. Er kann lokal entstehen, aber auch durch Sensibilisierung, Schutzspannung oder Überlastung beeinflusst werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Durchblutungsförderung

Häufig genannter Effekt der Massage. Praktisch relevant sind lokale Gewebereaktion, Wärmegefühl, Stoffwechselaktivität und sensorische Tonusregulation.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Durchblutungsreaktion

Durchblutungsreaktion beschreibt sichtbare oder spürbare Gefässreaktionen wie Wärme, Rötung oder Hautveränderung nach manuellen Reizen. Sie ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Heilung, zeigt aber vegetative und lokale Reaktionen.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Effleurage

Effleurage beschreibt gleitende Streichgriffe der klassischen Massage. Sie dient Kontakt, Erwärmung, Dosierung, Entspannung und Übergang zwischen intensiveren Griffen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Eigenwahrnehmung

Eigenwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit, Körperposition, Spannung und Bewegung zu spüren. Manuelle Reize können die Wahrnehmung unterstützen, Training stabilisiert die Umsetzung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Elektrotherapie

Physikalische Anwendung elektrischer Ströme zur Schmerzmodulation, Muskelaktivierung oder Tonusregulation. Indikation, Kontraindikationen und Geräteeinstellung müssen fachlich passen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Entlastungsstellung

Eine Entlastungsstellung reduziert kurzfristig Schmerz oder Zug auf gereiztes Gewebe. Dauerhaft kann sie Bewegungsmuster verändern und sollte deshalb mit dosierter Aktivität ergänzt werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Entzündungsphase

Die Entzündungsphase ist die frühe Wundheilungsphase nach Gewebeschädigung. Massage muss in dieser Phase vorsichtig dosiert werden, weil Schwellung, Schmerz und Gewebeschutz im Vordergrund stehen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Epikondylitis

Überlastungsbeschwerden der Sehnenansätze am Ellenbogen. Lateral spricht man oft von Tennisellenbogen, medial von Golferellenbogen. Entscheidend sind Laststeuerung und Unterarmkraft.

AnatomieFachbegriffe

Erste Rippe

Die erste Rippe kann bei Nacken-Schulter-Beschwerden funktionell relevant sein. Wichtig sind Atemmechanik, Scaleni-Spannung, Thoraxbeweglichkeit und neurovaskuläre Symptome.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Evidenzbasierte Praxis

Evidenzbasierte Praxis verbindet wissenschaftliche Daten, klinische Erfahrung und individuelle Situation der behandelten Person. In der Massage bedeutet das klare Indikation, realistische Wirkungserwartung und Verlaufskontrolle.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Exzentrische Belastung

Exzentrische Belastung entsteht, wenn ein Muskel unter Spannung nachgibt und länger wird. Sie spielt bei Sehnenrehabilitation, Bremsarbeit, Bergablaufen und Muskelkater eine wichtige Rolle.

Anatomie BezugFachbegriffe

Faserverlauf

Der Faserverlauf beschreibt die Richtung von Muskel-, Sehnen- oder Bindegewebsfasern. Er beeinflusst Grifftechnik, Dehnung, Kraftübertragung und funktionelle Einordnung.

AnatomieFachbegriffe

Faszien

Bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe, Nerven und Gefässe umhüllen und verbinden. Faszien reagieren auf Belastung, Bewegung, Hydration und mechanische Reize.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Faszienmassage

Massageform mit Fokus auf Bindegewebe, Gleitfähigkeit und Spannungsempfinden. Der Effekt entsteht wahrscheinlich über mechanische, sensorische und nervale Mechanismen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Faszienrolle

Hilfsmittel zur Selbstmassage. Sie kann Beweglichkeit und Schmerzempfinden kurzfristig beeinflussen, ersetzt aber kein gezieltes Kraft- und Belastungstraining.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Faszienspannung

Faszienspannung beschreibt mechanische und neurologische Spannung im Bindegewebssystem. Sie entsteht durch Belastung, Haltung, Schutzreaktion, Flüssigkeitszustand und Bewegung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Faszilitation

Faszilitation beschreibt eine erleichterte Aktivierung von Muskel- oder Bewegungsmustern. Manuelle Reize können Wahrnehmung und Aktivierungsbereitschaft vorbereiten, ersetzen aber kein aktives Training.

BeschwerdebildFachbegriffe

Femoropatellare Beschwerden

Femoropatellare Beschwerden betreffen den Bereich zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen. Häufig spielen Belastungsaufbau, Hüftkontrolle, Quadrizepsfunktion und Lauf- oder Sprungbelastung zusammen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Fibrose

Fibrose beschreibt eine vermehrte Bildung von Bindegewebe. In der Massage ist Vorsicht wichtig, weil Gewebequalität, Ursache und medizinischer Kontext zuerst geklärt werden müssen.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Friktion

Friktion bezeichnet kleinräumige, meist tiefer dosierte Reibetechniken. Sie wird an Sehnen, Narben, Faszien oder Muskel-Sehnen-Übergängen eingesetzt und braucht klare Reizdosierung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Funktionelle Massage

Massage in Kombination mit aktiver oder passiver Bewegung. Sie verbindet Gewebereiz, Gelenkbewegung und neuromuskuläre Kontrolle.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Funktionsprüfung

Funktionsprüfung beurteilt Bewegung, Kraft, Schmerz, Kontrolle und Belastbarkeit. Sie zeigt, ob Beschwerden eher lokal, segmental, neuromuskulär oder belastungsbedingt einzuordnen sind.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Funktionstest

Ein Funktionstest prüft Bewegung, Belastbarkeit oder Schmerzreaktion in einer konkreten Aufgabe. Er ergänzt Palpation und hilft, Behandlung und Übungsauswahl zu steuern.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Gate-Control-Theorie

Die Gate-Control-Theorie beschreibt, wie sensorische Berührungssignale die Schmerzverarbeitung im Rückenmark modulieren können. Sie erklärt einen Teil kurzfristiger schmerzlindernder Effekte durch Massage.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Gewebeadaption

Gewebeadaption beschreibt strukturelle und funktionelle Anpassung an Belastung. Sehnen, Muskeln, Faszien und Knochen passen sich langsam an wiederholte Reize an.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Gewebegleitfähigkeit

Gewebegleitfähigkeit beschreibt, wie Haut, Unterhaut, Faszien, Muskeln und Sehnen gegeneinander verschiebbar sind. Einschränkungen können nach Narben, Schwellung, Schonung oder Überlastung auftreten.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Gewebeirritabilität

Gewebeirritabilität beschreibt, wie schnell und stark ein Gewebe auf Druck, Dehnung oder Belastung reagiert. Hohe Irritabilität verlangt sanftere Reize und längere Reaktionskontrolle.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Gewebereaktion

Gewebereaktion beschreibt die Antwort von Haut, Muskulatur, Bindegewebe, Gefässen und Nervensystem auf einen Reiz. Sie entscheidet, ob Behandlung intensiver, gleich oder milder dosiert wird.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Gleittechnik

Eine Gleittechnik arbeitet mit fliessendem Druck entlang oder quer zu Gewebestrukturen. Sie dient Wahrnehmung, Entspannung, Durchblutung und Vorbereitung tieferer Techniken.

BeschwerdebildFachbegriffe

Golferellenbogen

Mediale Epikondylalgie am Ellenbogen. Häufig beteiligt sind Handgelenkflexoren und Pronatoren. Behandlung braucht Belastungsanpassung, Kraftprogression und lokale Gewebearbeit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Haltung

Haltung beschreibt die Position und Organisation des Körpers gegen Schwerkraft. Sie erklärt Beschwerden selten allein, liefert aber Hinweise auf Gewohnheiten, Belastungen, Atmung und Muskelaktivität.

BeschwerdebildFachbegriffe

Hamstrings-Beschwerden

Beschwerden der ischiokruralen Muskulatur. Je nach Lokalisation stehen Muskelzerrung, proximale Tendinopathie, neuraler Einfluss oder Belastungsdefizit im Vordergrund.

BeschwerdebildFachbegriffe

Handy-Daumen

Umgangssprachlicher Begriff für Überlastungsbeschwerden an Daumen und radialem Handgelenk. Häufig sind Sehnen, Sehnenscheiden und Griffbelastung relevant.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hautmobilität

Hautmobilität beschreibt die Verschiebbarkeit der Haut und Unterhaut. Sie kann durch Narben, Schwellung, Tonus, Bindegewebsveränderungen oder Schutzreaktionen eingeschränkt sein.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Hautverschieblichkeit

Hautverschieblichkeit beschreibt, wie gut Haut und Unterhaut gegenüber tieferen Schichten gleiten. Einschränkungen können bei Narben, Schwellungen, Schutzspannung oder Gewebeveränderungen auffallen.

BeschwerdebildFachbegriffe

HWS-Beschwerden

HWS-Beschwerden betreffen Halswirbelsäule, Nackenmuskulatur, Schultergürtel oder Nervenstrukturen. Befund, neurologische Zeichen und Alltagsbelastung bestimmen die sichere Behandlung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hyperalgesie

Hyperalgesie beschreibt eine verstärkte Schmerzantwort auf schmerzhafte Reize. Sie kann lokal oder durch eine erhöhte Sensibilität des Nervensystems entstehen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hypermobilität

Hypermobilität beschreibt erhöhte Beweglichkeit einzelner Gelenke oder des ganzen Körpers. Behandlung fokussiert eher Kontrolle, Kraft und Sicherheit als zusätzliche Dehnung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hypertone Muskulatur

Erhöhter Muskeltonus. Ursache kann Schutzspannung, Stress, Belastung, Schmerz, Ermüdung oder fehlende Kraftkontrolle sein. Massage kann Tonus regulieren, sollte aber die Ursache mitbeachten.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hypomobilität

Hypomobilität beschreibt reduzierte Beweglichkeit eines Gelenks oder Gewebes. Massage kann umliegende Weichteile beeinflussen; Gelenk- und Bewegungskontrolle brauchen oft aktive Übungen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hämatom

Ein Hämatom ist eine Blutansammlung im Gewebe nach Gefässverletzung. Frische Hämatome werden nicht direkt intensiv massiert, weil Druck Blutung und Reizung verstärken kann.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Hämatomrisiko

Hämatomrisiko beschreibt die Neigung zu Blutergüssen, etwa bei Antikoagulation, Gefässfragilität oder zu hoher Druckdosierung. Massage muss in solchen Situationen defensiv geplant werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Hüft-Impingement

Engpass- oder Konfliktsituation im Hüftgelenk, häufig als femoroacetabuläres Impingement beschrieben. Massage kann umliegende Muskulatur beeinflussen, die Gelenkmechanik aber nicht allein lösen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Hüftbeuger-Beschwerden

Beschwerden im Bereich Iliopsoas, Rectus femoris oder vorderer Hüfte. Relevant sind Hüftbeweglichkeit, Rumpfkontrolle, Lauf- oder Radposition und Belastungssteuerung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Interozeption

Interozeption beschreibt die Wahrnehmung innerer Körperzustände wie Atmung, Herzschlag, Spannung oder Bauchgefühl. Ruhige manuelle Reize können diese Körperwahrnehmung unterstützen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Interstitielle Flüssigkeit

Interstitielle Flüssigkeit liegt zwischen Zellen und Geweben. Lymphdrainage, Bewegung, Atmung und Muskelpumpe beeinflussen ihren Abtransport.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Ischämie

Verminderte lokale Durchblutung oder Sauerstoffversorgung. Im Massagekontext wird der Begriff oft bei lokalen Schmerzpunkten verwendet, muss aber medizinisch präzise eingesetzt werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

ISG-Beschwerden

Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks. Sinnvoll ist eine funktionelle Einordnung von Hüfte, LWS, Becken, Gesässmuskulatur und Belastung.

BeschwerdebildFachbegriffe

Jumper’s Knee

Patellaspitzensyndrom als belastungsabhängige Tendinopathie der Patellarsehne. Zentrale Therapieprinzipien sind Load Management, progressive Kraftarbeit und Sprungbelastungssteuerung.

Anatomie BezugFachbegriffe

Kapsel-Band-Apparat

Der Kapsel-Band-Apparat stabilisiert ein Gelenk passiv. Nach Verletzungen oder Überlastung braucht er Zeit, Belastungssteuerung und oft neuromuskuläres Training.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kapselmuster

Ein Kapselmuster beschreibt ein typisches Bewegungseinschränkungsmuster bei Gelenkkapselproblematik. Es hilft, muskuläre Spannung von gelenkbezogenen Einschränkungen zu unterscheiden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Karpaltunnelsyndrom

Einengung des Nervus medianus im Karpaltunnel. Typisch sind Kribbeln, Taubheit und Kraftverlust im Medianusgebiet. Neurologische Symptome gehören medizinisch abgeklärt.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Kinesiologisches Taping

Kinesiologisches Taping nutzt elastisches Tape zur sensorischen Unterstützung. Es kann Wahrnehmung und Bewegungsgefühl beeinflussen, ersetzt aber keine Ursachenanalyse.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Klassische Massage

Klassische Massage nutzt Streichung, Knetung, Reibung, Klopfung und Vibration zur Behandlung von Muskulatur, Haut, Unterhaut und Bindegewebe. Sie bildet eine wichtige Grundlage medizinischer Massage.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Knetung

Knetung beschreibt einen Massagegriff, bei dem Muskel- und Weichteilgewebe rhythmisch angehoben, gedrückt oder verschoben wird. Die Dosierung richtet sich nach Gewebereaktion und Zielsetzung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kollagen

Kollagen ist ein wesentliches Strukturprotein von Sehnen, Bändern, Faszien, Haut und Knochen. Belastung, Erholung, Ernährung und Zeit beeinflussen Anpassung und Belastbarkeit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kollagenremodellierung

Kollagenremodellierung beschreibt die Umorganisation kollagener Fasern während Heilung und Belastungsanpassung. Entscheidend sind Zeit, dosierte Belastung und ausreichende Regeneration.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kompensationstraining

Training zum Ausgleich von Defiziten in Kraft, Beweglichkeit, Kontrolle oder Belastbarkeit. Es ergänzt Massage, ersetzt sie aber nicht automatisch.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Kompression

Kompression beschreibt Druck auf Gewebe, Gefässe oder Nerven. Sie kann therapeutisch dosiert nützlich sein, bei Nerven- oder Gefässsymptomen aber problematisch werden.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Kompressionstechnik

Kompressionstechnik bezeichnet gehaltenen oder rhythmischen Druck auf Muskel- oder Weichteilgewebe. Sie kann Tonus, Schmerz und Wahrnehmung beeinflussen, muss aber vaskuläre und nervale Strukturen respektieren.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Kontextfaktoren

Kontextfaktoren sind Umstände, die Wirkung und Wahrnehmung einer Behandlung beeinflussen. Dazu gehören Vertrauen, Erklärung, Erwartung, Schlaf, Stress, Umgebung und Kommunikation.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kontraindikationen

Situationen, in denen Massage nicht oder nur angepasst durchgeführt werden darf. Dazu zählen akute Entzündungen, Fieber, frische Thrombose, offene Wunden, unklare starke Schmerzen oder Red Flags.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Kraftübertragung

Kraftübertragung beschreibt, wie Muskelkraft über Sehnen, Faszien, Gelenke und Knochen in Bewegung umgesetzt wird. Bei Beschwerden reicht deshalb eine rein lokale Betrachtung oft nicht aus.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Krankenkassenanerkennung

Anerkennung einer Behandlung über Zusatzversicherungen. Sie hängt in der Schweiz von Ausbildung, Registrierung, Methode und Versicherungsmodell ab.

BeschwerdebildFachbegriffe

Labrumriss Hüfte

Riss der Gelenklippe im Hüftgelenk. Symptome können Leistenbeschwerden, Schnappen oder Belastungsschmerz sein. Massage kann Begleitspannung behandeln, ersetzt aber keine Abklärung.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Lagerung

Lagerung beschreibt die Positionierung während einer Behandlung. Gute Lagerung reduziert Schutzspannung, schützt gereizte Strukturen und verbessert die Qualität der manuellen Technik.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Laktat

Stoffwechselprodukt intensiver Belastung und wichtiger Energieträger. Muskelkater entsteht nicht durch Laktat; diese Unterscheidung ist trainingswissenschaftlich wichtig.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Lateralisation

Lateralisation beschreibt eine einseitige Dominanz oder Beschwerdeausprägung. Sie kann durch Sportart, Beruf, Gewohnheit, frühere Verletzungen oder Bewegungsmuster entstehen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Load Management

Load Management beschreibt die Steuerung von Trainings- und Alltagsbelastung. Es ist zentral bei Sehnenbeschwerden, Muskelverletzungen, Überlastung und Rückkehr zum Sport.

BeschwerdebildFachbegriffe

Low Back Pain

Low Back Pain bezeichnet Schmerzen im unteren Rücken. Häufig wirken Belastung, Schlaf, Stress, Kraft, Beweglichkeit, Schmerzverarbeitung und Arbeitsposition zusammen. Massage kann ein Baustein sein.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Lymphsystem

Das Lymphsystem transportiert Flüssigkeit, Eiweisse und Immunbestandteile aus dem Gewebe. Es reagiert auf Atmung, Bewegung, Kompression und manuelle Lymphdrainage.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Lymphödem

Ein Lymphödem ist eine Flüssigkeitsansammlung durch gestörten Lymphabfluss. Manuelle Lymphdrainage, Kompression und Bewegung gehören je nach Befund zu den zentralen Behandlungsbausteinen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Manuelle Lymphdrainage

Sanfte Grifftechnik zur Unterstützung des Lymphabflusses bei Ödemneigung oder lymphatischen Störungen. Sie benötigt klare Indikation und Kenntnisse zu Kontraindikationen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Mechanosensitivität

Mechanosensitivität beschreibt die Empfindlichkeit von Nerven oder Geweben gegenüber Zug, Druck oder Bewegung. Sie ist relevant bei ausstrahlenden Beschwerden, Kribbeln oder belastungsabhängiger Reizung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Mechanotransduktion

Mechanotransduktion beschreibt, wie Zellen mechanische Reize in biologische Signale umwandeln. Sie ist ein Grundprinzip von Training, Gewebeadaption und Sehnenbelastbarkeit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Medizinische Massage

Therapieform im physikalisch-medizinischen Bereich. Sie kombiniert manuelle und apparative Methoden mit medizinischem Grundwissen, Befundlogik und Sicherheitsabklärung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Mikrotrauma

Mikrotrauma beschreibt kleine strukturelle Belastungsreaktionen im Gewebe. Training nutzt solche Reize zur Anpassung, zu hohe oder zu dichte Reize können Beschwerden fördern.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Mobilisation

Mobilisation beschreibt dosierte Bewegung von Gelenken, Weichteilen oder Nervenstrukturen. Sie soll Bewegungsspielraum, Schmerzmodulation und Funktion unterstützen.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Mobilisation mit Bewegung

Mobilisation mit Bewegung kombiniert manuelle Führung mit aktiver Bewegung. Sie kann Bewegungsgefühl, Schmerzmodulation und Kontrolle verbessern, wenn sie klar dosiert wird.

Anatomie BezugFachbegriffe

Muskel-Sehnen-Übergang

Der Muskel-Sehnen-Übergang ist der Bereich, in dem Muskelkraft in die Sehne übertragen wird. Er reagiert sensibel auf schnelle Lastwechsel, Dehnung und exzentrische Belastung.

BeschwerdebildFachbegriffe

Muskelatrophie

Muskelatrophie beschreibt eine Abnahme von Muskelmasse, meist durch Inaktivität, Nerveneinfluss, Alterung, Krankheit oder Entlastung. Massage ersetzt in diesem Fall kein Krafttraining.

Anatomie BezugFachbegriffe

Muskelbauch

Der Muskelbauch ist der kontraktile Hauptteil eines Muskels. Er unterscheidet sich in Tastbefund, Durchblutung und Belastungsreaktion von Sehne, Ansatz und Faszie.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskeldysbalance

Muskeldysbalance beschreibt ein ungünstiges Verhältnis von Kraft, Beweglichkeit, Koordination oder Belastbarkeit zwischen Muskelgruppen. Sie ist eine Arbeitshypothese, keine Diagnose.

BeschwerdebildFachbegriffe

Muskelhartspann

Muskelhartspann beschreibt tastbar erhöhte lokale Muskelspannung. Er kann durch Schutzreaktion, Überlastung, Stress, Schmerz oder Bewegungsmangel beeinflusst sein.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskelkater

Verzögert auftretende Muskelbeschwerden nach ungewohnter oder intensiver Belastung. Ursache sind mikroskopische Strukturreaktionen und Entzündungsprozesse, nicht Laktat.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskelpumpe

Die Muskelpumpe unterstützt venösen und lymphatischen Rückfluss durch rhythmische Muskelarbeit. Leichte Bewegung nach Belastung kann deshalb Regeneration und Flüssigkeitstransport unterstützen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskelspasmus

Muskelspasmus beschreibt eine unwillkürliche, oft schmerzhafte Muskelkontraktion. Ursachen können Schutzreaktion, Ermüdung, neurologische Faktoren oder Stoffwechselbelastung sein.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskelspindel

Muskelspindeln messen Längenänderung im Muskel und unterstützen Reflexe sowie Bewegungskontrolle. Manuelle Reize und Dehnung können ihre Aktivität kurzfristig beeinflussen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Muskeltonus

Spannungszustand der Muskulatur. Er verändert sich durch Belastung, Nervensystem, Schmerz, Stress, Ermüdung und Bewegungskontrolle.

Anatomie BezugFachbegriffe

Myotom

Ein Myotom beschreibt Muskelgruppen, die überwiegend von einer spinalen Nervenwurzel versorgt werden. Es hilft, Kraftdefizite neurologisch einzuordnen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Nackenverspannungen

Spannungs- und Schmerzempfinden im Nackenbereich. Häufig relevant sind HWS-Beweglichkeit, Schultergürtel, Atmung, Stress, Bildschirmbelastung und Kraftausdauer.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Narbenbehandlung

Narbenbehandlung arbeitet mit dosierter Mobilisation, Hautverschieblichkeit, Druck und Eigenübungen. Ziel ist nicht das Wegmassieren einer Narbe, sondern bessere Gleitfähigkeit und Wahrnehmung.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Narbenmobilisation

Narbenmobilisation beschreibt dosierte manuelle Arbeit an Narben und angrenzendem Gewebe. Ziel sind Verschieblichkeit, Wahrnehmung und Belastbarkeit, nicht aggressives Aufbrechen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Nervengleiten

Nervengleiten beschreibt Übungen oder Techniken, die die Beweglichkeit von Nerven relativ zu ihrem Umfeld fördern. Es braucht vorsichtige Dosierung, weil gereizte Nerven empfindlich reagieren.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Nervenirritation

Nervenirritation kann Kribbeln, Brennen, Taubheit, elektrisierende Schmerzen oder Kraftverlust begleiten. Solche Zeichen müssen sorgfältig abgeklärt und nicht wie reine Muskelspannung behandelt werden.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Nervenmobilisation

Nervenmobilisation nutzt sanfte Bewegungen, um Gleitfähigkeit und Belastbarkeit nervaler Strukturen zu unterstützen. Sie gehört nicht in eine aggressive Dehnlogik.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Neuropathischer Schmerz

Neuropathischer Schmerz entsteht durch Läsion oder Erkrankung des Nervensystems. Brennen, Kribbeln, Taubheit oder elektrische Schmerzen verlangen sorgfältige Abklärung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Nozizeption

Nozizeption beschreibt die Aufnahme potenziell schädigender Reize durch spezialisierte Rezeptoren. Schmerz entsteht erst durch Verarbeitung im Nervensystem und ist mehr als ein reines Gewebesignal.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Orthopädische Massage

Orthopädische Massage beschreibt weichteilorientierte Behandlung im Kontext von Beschwerden am Bewegungsapparat. Sie kombiniert Befund, Dosierung, funktionelle Einordnung und oft Übungsempfehlungen.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Palpation

Palpation ist die Untersuchung durch Tasten. Sie liefert Hinweise zu Temperatur, Spannung, Verschieblichkeit, Druckempfindlichkeit und Gewebequalität, ersetzt aber keine Diagnose allein.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Palpationsbefund

Ein Palpationsbefund beschreibt tastbare Eigenschaften wie Temperatur, Spannung, Verschieblichkeit, Druckempfindlichkeit und Gewebequalität. Er ist ein Befundbaustein und keine alleinige Diagnose.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Passive Dehnung

Passive Dehnung erfolgt ohne aktive Muskelarbeit der behandelten Person. Sie kann Beweglichkeit kurzfristig beeinflussen, muss aber bei Reizung, Schutzspannung oder Hypermobilität dosiert werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Patellaspitzensyndrom

Tendinopathie der Patellarsehne am unteren Patellapol. Relevant sind Sprungbelastung, Knieextensor-Kraft, Sehnenkapazität und schrittweise Belastungsprogression.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Periphere Sensibilisierung

Periphere Sensibilisierung beschreibt eine erhöhte Empfindlichkeit von Rezeptoren im betroffenen Gewebe. Sie kann nach Verletzung, Entzündung oder Überlastung auftreten.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Petrissage

Petrissage bezeichnet knetende Massagegriffe an Muskulatur und Weichteilen. Sie wird zur Tonusregulation, Gewebewahrnehmung und lokalen Durchblutungsreaktion eingesetzt.

BeschwerdebildFachbegriffe

Piriformis-Syndrom

Schmerzbild im tiefen Gesässbereich. Der Begriff wird oft unscharf verwendet; wichtig sind Abgrenzung zu LWS, Hüfte, Nervenreizung und Glutealsehnen.

BeschwerdebildFachbegriffe

Plantarfasziitis

Belastungsabhängiger Schmerz an der Fusssohle, häufig am medialen Fersenbereich. Relevant sind Wadenmuskulatur, Fusskraft, Belastungssprung und Schuh-/Untergrundwechsel.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Plyometrische Belastung

Plyometrische Belastung nutzt schnelle Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen wie Sprünge. Sie fordert Sehnen, Muskeln und neuromuskuläre Kontrolle stark und braucht gute Progression.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Post-Exercise Recovery

Post-Exercise Recovery beschreibt die Erholung nach Training oder Wettkampf. Massage kann subjektive Erholung und Muskelgefühl unterstützen, ersetzt aber Schlaf, Ernährung und passende Belastungssteuerung nicht.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Pre-Event Massage

Pre-Event Massage beschreibt Massage vor Training oder Wettkampf. Sie sollte kurz, aktivierend und nicht ermüdend dosiert sein, damit Tonus, Wärmegefühl und Bewegungsbereitschaft unterstützt werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Proliferationsphase

Die Proliferationsphase ist eine Wundheilungsphase mit neuem Gewebeaufbau. Manuelle Reize und Training müssen Gewebeneubildung respektieren und langsam gesteigert werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Propriozeption

Propriozeption beschreibt die Wahrnehmung von Gelenkstellung, Spannung und Bewegung. Sie ist wichtig für Stabilität, Technik, Gleichgewicht und Verletzungsprophylaxe.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Querfriktion

Gezielte Friktion quer zum Faserverlauf von Sehnen, Bändern oder Muskel-Sehnen-Übergängen. Dosierung und Indikation müssen exakt passen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Radikuläre Symptome

Radikuläre Symptome entstehen durch Reizung oder Kompression einer Nervenwurzel. Ausstrahlung, Taubheit, Kraftverlust oder Reflexveränderung brauchen genaue Abklärung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Referred Pain

Referred Pain bezeichnet übertragenen Schmerz, der nicht exakt am Entstehungsort wahrgenommen wird. Myofasziale, nervale und viszerale Mechanismen müssen sauber unterschieden werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Regeneration

Wiederherstellung von Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit nach Training, Arbeit oder Wettkampf. Wichtige Faktoren sind Schlaf, Ernährung, Belastungssteuerung, Bewegung und manuelle Unterstützung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Rehabilitationsphase

Eine Rehabilitationsphase beschreibt einen Abschnitt im Belastungsaufbau nach Verletzung oder Operation. Massage kann begleitend wirken, die Progression richtet sich aber nach Gewebeheilung, Kraft und Funktion.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Reiz-Reaktions-Prinzip

Das Reiz-Reaktions-Prinzip beschreibt, dass Gewebe auf Belastung oder Behandlung mit Anpassung, Erholung oder Überforderung reagieren kann. Dosierung und Timing entscheiden über die Wirkung.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Reizintensität

Reizintensität beschreibt Stärke und Tiefe einer Behandlungstechnik. Mehr Druck bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung; Ziel ist eine passende Reaktion im Gewebe und Nervensystem.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Return to Sport

Return to Sport beschreibt die strukturierte Rückkehr in Training und Wettkampf. Kriterien sind Schmerzverlauf, Kraft, Beweglichkeit, Funktionstests, Belastungstoleranz und sportartspezifische Anforderungen.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Ruheschmerz

Ruheschmerz tritt ohne direkte Belastung auf. Neu auftretender starker Ruheschmerz, Nachtschmerz oder systemische Zeichen müssen ernst genommen und abgeklärt werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Schmerzmonitoring

Schmerzmonitoring beobachtet Intensität, Verlauf und Reaktion auf Belastung über Stunden bis Tage. Es hilft, Training, Therapie und Alltag kontrolliert anzupassen.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Schmerzskala

Eine Schmerzskala ordnet Schmerz subjektiv ein, häufig von 0 bis 10. Sie hilft in Therapie und Training, Reaktionen vergleichbarer zu machen, ersetzt aber nicht den Befund.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Schröpfen

Manuelle Methode mit Unterdruck. Sie kann lokale Gewebereaktion und sensorische Reize erzeugen, führt aber häufig zu sichtbaren Hämatomen und braucht Kontraindikationsprüfung.

BeschwerdebildFachbegriffe

Schulterimpingement

Sammelbegriff für belastungsabhängige Schulterschmerzen mit möglicher Beteiligung von Rotatorenmanschette, Bursa, Scapulakontrolle und Belastung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Schutzspannung

Schutzspannung ist eine erhöhte Muskelaktivität als Reaktion auf Schmerz, Unsicherheit oder Gewebereizung. Sie sollte nicht nur mechanisch bekämpft, sondern funktionell verstanden werden.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Schüttelung

Schüttelung ist ein rhythmischer Lockerungsgriff. Er kann Tonus und Wahrnehmung beeinflussen und eignet sich oft als sanfter Übergang zwischen tieferen Techniken.

Anatomie BezugFachbegriffe

Segmentale Zuordnung

Segmentale Zuordnung beschreibt die Verbindung von Haut, Muskeln, Gelenken und Organen über Rückenmarkssegmente. Sie hilft, lokale Beschwerden nicht isoliert zu betrachten.

BeschwerdebildFachbegriffe

Sehnenansatzreizung

Eine Sehnenansatzreizung betrifft den Übergang zwischen Sehne und Knochen. Druck, Dehnung und Training müssen dosiert werden, weil Ansatzzonen mechanisch empfindlich reagieren können.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Sehnenbelastbarkeit

Sehnenbelastbarkeit beschreibt die Fähigkeit einer Sehne, Zugbelastung wiederholt zu tolerieren. Sie verbessert sich vor allem über kontrollierten, progressiven Kraft- und Belastungsaufbau.

BeschwerdebildFachbegriffe

Sehnenscheidenentzündung

Eine Sehnenscheidenentzündung betrifft die Gleitschicht einer Sehne. Repetitive Bewegung, Reibung, Schwellung und lokale Reizung können zusammenwirken.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Selbstmanagement

Selbstmanagement umfasst Übungen, Belastungsanpassung, Schlaf, Erholung, Wärme, Kälte und eigenes Monitoring. Es macht die Behandlung nachhaltiger als passive Massnahmen allein.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Sensomotorik

Sensomotorik beschreibt das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Bewegung. Sie ist für Gleichgewicht, Stabilität, Koordination und effiziente Bewegung zentral.

BeschwerdebildFachbegriffe

Spannungskopfschmerz

Spannungskopfschmerz zeigt sich häufig als dumpfer, drückender Kopfschmerz mit Nacken- und Schulterbezug. Massage kann Spannung und Stressreaktion beeinflussen, Red Flags bleiben wichtig.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Sportmassage

Massage im Sportkontext. Sie orientiert sich an Trainingsphase, Wettkampfzeitpunkt, Regenerationsstatus, Gewebebelastung und Ziel der Einheit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Sportmassage nach Wettkampf

Sportmassage nach Wettkampf dient der Beruhigung, subjektiven Erholung und Tonusregulation. Intensität und Timing richten sich nach Muskelzustand, Wettkampfdauer und nächster Belastung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Sportmassage vor Wettkampf

Sportmassage vor Wettkampf soll aktivieren, wärmen und Bewegungsgefühl unterstützen. Tiefe, lang dauernde oder schmerzhafte Techniken direkt vor dem Start können Leistung und Muskelgefühl stören.

BeschwerdebildFachbegriffe

Sportverletzung

Verletzung oder Überlastung durch Training oder Wettkampf. Massage kann Reha unterstützen, muss aber Heilungsphase, Gewebestatus und Red Flags respektieren.

BeschwerdebildFachbegriffe

Sprunggelenksbeschwerden

Schmerzen, Instabilität oder Bewegungseinschränkung am Sprunggelenk. Häufig relevant sind OSG, USG, Wadenmuskulatur, Peronealsehnen und Propriozeption.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Stress und Muskeltonus

Stress kann Muskeltonus, Atmung, Schlaf, Schmerzempfinden und Erholungsfähigkeit beeinflussen. Massage kann regulierend wirken, sollte aber mit Alltags- und Belastungsfaktoren eingeordnet werden.

Anatomie BezugFachbegriffe

Synergist

Ein Synergist unterstützt eine Bewegung oder stabilisiert ein Gelenk gemeinsam mit anderen Muskeln. Die Einordnung hilft bei funktioneller Anatomie, Training und Beschwerdeanalyse.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Tapotement

Tapotement beschreibt klopfende Massagegriffe. Sie wirken eher aktivierend und sollten bei Schmerz, erhöhter Reizbarkeit oder akuter Entzündung zurückhaltend eingesetzt werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Tendinopathie

Tendinopathie beschreibt schmerzhafte, belastungsabhängige Sehnenprobleme. Zentrale Bausteine sind Load Management, progressive Kräftigung und Kontrolle der Gesamtbelastung.

BeschwerdebildFachbegriffe

Tennisellenbogen

Laterale Epikondylalgie am Ellenbogen. Häufig beteiligt sind Handgelenkextensoren. Behandlung braucht Kraftaufbau, Belastungsanpassung und lokale Gewebearbeit.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Thermische Reaktion

Thermische Reaktion beschreibt Wärme- oder Kälteempfinden im Gewebe. Sie entsteht durch Durchblutung, Nervensystem, Entzündung, Reibung oder vegetative Regulation.

BeschwerdebildFachbegriffe

Thoracic Outlet Symptome

Thoracic Outlet Symptome können durch Einengung neurovaskulärer Strukturen zwischen Hals, erster Rippe, Schlüsselbein und Brustmuskulatur entstehen. Kribbeln, Schweregefühl oder Kraftverlust müssen differenziert geprüft werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Thromboseverdacht

Thromboseverdacht ist eine klare Kontraindikation für Massage im betroffenen Bereich. Einseitige Schwellung, Wärme, Spannungsschmerz oder Atemnot müssen medizinisch abgeklärt werden.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Tiefengewebsmassage

Intensive Massage tieferer myofaszialer Strukturen. Sie muss dosiert erfolgen, weil starker Druck nicht automatisch bessere Wirkung bedeutet.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Tonisierung

Tonisierung beschreibt aktivierende Reize zur Erhöhung von Muskelbereitschaft oder Spannung. Sie kann vor Belastung, bei Hypotonus oder als kurze vorbereitende Technik eingesetzt werden.

Befund und SicherheitFachbegriffe

Triggerband

Ein Triggerband ist eine tastbare gespannte Zone innerhalb eines Muskels. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit Triggerpunkten verwendet und braucht funktionelle Einordnung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Triggerpunkt

Lokal druckempfindlicher Bereich in Muskel oder Faszie mit möglicher Ausstrahlung. Triggerpunkte sind klinisch relevant, aber nicht jede Schmerzursache lässt sich darauf reduzieren.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Triggerpunkttherapie

Gezielte manuelle Behandlung von druckempfindlichen myofaszialen Punkten. Sinnvoll ist sie vor allem kombiniert mit Bewegung, Belastungsanpassung und Kraftkontrolle.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Vegetatives Nervensystem

Das vegetative Nervensystem reguliert Atmung, Kreislauf, Verdauung, Schweiss, Schlaf und Erholung. Manuelle Therapie kann über Berührung, Atmung und Sicherheitserleben vegetative Reaktionen beeinflussen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Venöser Rückfluss

Der venöse Rückfluss bringt Blut aus der Peripherie zurück zum Herzen. Bewegung, Atmung, Muskelpumpe und Lagerung beeinflussen ihn stärker als kräftiger lokaler Druck allein.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Vibration

Vibration ist ein feiner rhythmischer Massagegriff. Je nach Dosierung kann er beruhigen, aktivieren oder die Wahrnehmung verändern.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Viszerale Therapie

Manueller Ansatz mit Bezug zu Organbeweglichkeit und vegetativer Regulation. Aussagen zur Wirkung müssen vorsichtig und individuell eingeordnet werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Wadenverhärtung

Spannungs- oder Druckgefühl in Gastrocnemius, Soleus oder tiefen Unterschenkelstrukturen. Ursachen reichen von Trainingsbelastung bis zu Warnzeichen wie Thromboseverdacht.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Weichteiltechnik

Weichteiltechnik beschreibt manuelle Arbeit an Muskeln, Faszien, Sehnenumgebung, Haut und Unterhaut. Ziel sind Schmerzlinderung, Beweglichkeit, Wahrnehmung und Gewebeverträglichkeit.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Wundheilungsphase

Wundheilungsphasen beschreiben Entzündung, Aufbau und Remodellierung nach Gewebeschädigung. Massage, Mobilität und Training müssen diese Phasen respektieren.

BehandlungstechnikFachbegriffe

Wärmeanwendung

Wärmeanwendung kann Durchblutung, Gewebegefühl und Entspannung unterstützen. Bei akuter Entzündung, starker Schwellung oder unklarer Ursache ist Vorsicht nötig.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Zentrale Sensibilisierung

Zentrale Sensibilisierung beschreibt eine erhöhte Reaktionsbereitschaft des zentralen Nervensystems. Schmerzen können dadurch stärker, länger oder grossflächiger wahrgenommen werden.

BeschwerdebildFachbegriffe

Zerrung

Akute Muskelverletzung durch Überdehnung oder hohe Zugbelastung. In der Frühphase stehen Schutz, Belastungssteuerung und medizinische Abklärung bei starkem Funktionsverlust im Vordergrund.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Zirkulation

Zirkulation beschreibt Blut- und Flüssigkeitstransport im Körper. Massage, Bewegung, Atmung, Lagerung und Temperatur können lokale und systemische Kreislaufreaktionen beeinflussen.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Ödem

Ein Ödem ist eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Ursache, Entstehungszeitpunkt, Wärme, Schmerz und Begleitsymptome entscheiden über Behandlung und Abklärung.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Ödemmanagement

Ödemmanagement umfasst Lagerung, Bewegung, Kompression, Lymphdrainage und Belastungssteuerung. Ziel ist Flüssigkeitskontrolle ohne Überreizung des Gewebes.

FachbegriffeFachbegriffe Massage

Überlastung

Überlastung entsteht, wenn Belastung, Erholung und Belastbarkeit nicht zusammenpassen. Sie betrifft Training, Arbeit, Schlaf, Ernährung, Stress und Gewebeadaption.