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Von Ralph Castelberg, Medizinischer Masseur EFA und Medical Athletic Coach

Wirksam für Regeneration und Leistung

Sportmassage ist ein wirksames Instrument zur Regeneration und Leistungsoptimierung. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Technik, sondern der Zeitpunkt innerhalb des Trainingszyklus. Der Körper reagiert je nach Belastungsphase unterschiedlich auf manuelle Reize, da Gewebehemodynamik, neuromuskuläre Erregbarkeit und metabolische Marker variieren (Weerapong et al., 2005).

Einfluss auf Durchblutung und Geweberegeneration

Sportmassage verbessert lokale Durchblutung und erleichtert den Abtransport von Metaboliten. Untersuchungen zeigen eine verbesserte Mikrozirkulation nach manualtherapeutischen Reizen, was Regeneration unterstützt (Moraska et al., 2013). Muskeltonus und viskoelastische Eigenschaften von Faszien passen sich unmittelbar an. Eine gezielte Lockerung fördert die Gewebegleitfähigkeit und kann Bewegungseffizienz steigern.

Wann tiefer Druck sinnvoll ist

Nach intensiven Trainingsblöcken steigt die Muskelsteifigkeit messbar an. Tiefe, strukturierte Massage kann Tonus regulieren und funktionelle Verkürzungen reduzieren. Studien zeigen, dass tiefere manualtherapeutische Reize Spannungszustände im Myofaszialgewebe modulieren (Schleip et al., 2012). Die Intensität sollte aber erst eingesetzt werden, wenn Trainingsreize abgeschlossen sind. Unmittelbar vor einer Belastung reduziert tiefer Druck die neuromuskuläre Leistungsfähigkeit.

Wann leichte Aktivierung optimal ist

Vor Wettkämpfen und harten Einheiten eignet sich leichte, aktivierende Massage. Kurze, rhythmische Techniken verbessern propriozeptive Steuerung und Muskelaktivität. Forschung zeigt, dass leichte Massage Muskelaktivität steigern kann, ohne das neuromuskuläre System zu ermüden (Hilbert et al., 2003).

Wie Sportmassage den Trainingsplan ergänzt

Ein gut gesteuerter Trainingsprozess beruht auf einer balancierten Kombination aus Belastung, Erholung und struktureller Pflege. Sportmassage verbessert:
• Bewegungsreichweite
• Muskeltonus
• neuromuskuläre Kontrolle
• Gewebsqualität
• subjektive und objektive Erholung

Ich arbeite mit Athleten in Bern und Köniz an der Schnittstelle zwischen Training und Therapie. Jede Behandlung wird an Trainingsphase, aktuelle Belastung und Strukturstatus angepasst.

Regeneration als Teil des Trainings

Regeneration ist ein aktiver Teil des Trainings. Der Effekt der Sportmassage hängt wesentlich vom Zeitpunkt ab. Wer Massage gezielt innerhalb des Trainingszyklus nutzt, verbessert langfristig Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit.

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