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45‑minütiges TRX‑Kraft- und Stabilitätsprogramm speziell für Bergläufer. Ich setze dieses mal beim TRX Training voraus, dass du bereits aufgewärmt bist (z. B. durch Crosstrainer). Das Programm gliedert sich in drei Blöcke:

  1. Grundkraft & Ganzkörperstabilität (≈ 15 Min)
  2. Einbein- und Hüftstabilität (≈ 15 Min)
  3. Rumpf/Core & Mobilität (≈ 15 Min)

Zwischen den Übungen jeweils 60–90 Sekunden Pause; zwischen den Blöcken 2–3 Min.


1. Grundkraft & Ganzkörperstabilität (15 Min)

1.1 TRX-Kniebeuge mit Ruderzug

  • Ziel: Quadrizeps, Gesäss, Latissimus, Brustmuskulatur
  • Ausführung:
    1. TRX-Griffe knapp unter Schulterhöhe einhängen.
    2. Füsse hüftbreit, in Rückenlage nach hinten lehnen, Arme lang.
    3. Aus dieser Position in Kniebeuge gehen (Hüfte nach hinten), bis Oberschenkel parallel zum Boden, zugleich Ruderzug: Ellenbogen nah am Körper zum Rumpf ziehen.
    4. Kontrolliert zurück in Ausgangsposition.
  • Dosierung: 3 × 12 Wdh.
  • Nutzen: Kombiniert Bein- und Zugkraft, fördert neuromuskuläre Koordination unter Instabilität (Kiesel et al. 2014).

1.2 TRX-Pike (Schultern und Core)

  • Ziel: Rumpfstabilität, Schultern
  • Ausführung:
    1. Füsse in Schlaufen, Hände auf dem Boden in Liegestütz-Position.
    2. Hüfte anheben, Beine und Rumpf bilden eine schräge Linie (Pike), dann zurück in Plank.
  • Dosierung: 3 × 10 Wdh.
  • Nutzen: Erhöht die isometrische Rumpfkraft, wichtig zur Haltungskontrolle im Bergprofil.

1.3 TRX-Chest-Press mit Beinabduktion

  • Ziel: Brust, vordere Schulter, Gesässmuskulatur
  • Ausführung:
    1. TRX-Griffe auf Brusthöhe.
    2. In schräge Liegestütz-Position gehen, Füsse zusammen.
    3. Beim Ablassen Hüfte in leichte Abduktionsstellung bringen (Beine weiten), beim Hochdrücken Beine wieder zusammenziehen.
  • Dosierung: 3 × 10 Wdh.
  • Nutzen: Fördert Ganzkörperintegration und Hüftkettenspannung, essenziell für Laufökonomie im Gelände.

2. Einbein- und Hüftstabilität (15 Min)

2.1 TRX-Einbein-Kniebeuge

  • Ziel: Oberschenkel, Gesäss, Stabilisierung im Sprunggelenk
  • Ausführung:
    1. Standbein mittig unter dir, anderes Bein leicht angewinkelt nach vorne.
    2. Mit Griffunterstützung in Kniebeuge auf einem Bein absenken, Rumpf aufrecht, Knie über Fuss.
    3. Kontrolle zurückdrücken.
  • Dosierung: 3 × 8 Wdh. pro Seite.
  • Nutzen: Einseitiges Training korrigiert muskuläre Dysbalancen, die bei Bergauffahrt verstärkt auftreten können.

2.2 TRX-Hüftöffnung im Stand

  • Ziel: Hüftabduktoren, Gluteus medius
  • Ausführung:
    1. Seitlich zum Aufhängungspunkt stehen, oberes Bein in Schlaufe.
    2. Bein gestreckt nach aussen führen (45 °), langsam zurück.
  • Dosierung: 3 × 12 Wdh. pro Seite.
  • Nutzen: Stärkt die seitliche Hüftstabilität, reduziert seitliche Schwankungen beim Bergablaufen.

3. Rumpf/Core & Mobilität (15 Min)

3.1 TRX-Seitenplanke mit Hüftabsenkung

  • Ziel: seitliche Rumpfmuskulatur (Obliques), Schulterstabilität
  • Ausführung:
    1. Unterarm in Schlaufe, Körper seitlich aufstellen.
    2. Hüfte absenken und wieder anheben.
  • Dosierung: 3 × 10 Wdh. pro Seite.
  • Nutzen: Verbessert laterale Stabilität, essenziell bei unebenem Untergrund.

3.2 TRX-Rumpfrotation im Stand

  • Ziel: schräge Rumpfmuskulatur, Rotationskontrolle
  • Ausführung:
    1. Knie leicht gebeugt, TRX-Griffe mit ausgestreckten Armen halten.
    2. Oberkörper langsam nach rechts/links rotieren, ohne Hüfte mitzudrehen.
  • Dosierung: 3 × 12 Wdh. (6 × pro Seite)
  • Nutzen: Trainiert die Kraftübertragung zwischen Ober‑ und Unterkörper beim Bergauf‑/bergablaufen.

3.3 TRX-Hüftbrücke (Glute Bridge)

  • Ziel: Gesäss, hintere Oberschenkelkette, Rumpf
  • Ausführung:
    1. Fersen in Schlaufen, Rücken auf Boden.
    2. Hüfte anheben, Rumpf gerade, kurz halten, langsam absenken.
  • Dosierung: 3 × 15 Wdh.
  • Nutzen: Stärkt die Hüftstrecker, fördert Laufökonomie bei langen Steigungen.

Abschliessende Dehnung (optional, 5 Min)

  • TRX‑Schmetterling: Hüftbeuger
  • TRX‑Hamstring Stretch: hintere Oberschenkel
  • TRX‑Latzug Stretch: Latissimus, Brust

Jede Dehnung 30 Sekunden halten, 2 Durchgänge.


Hinweis:

  • Progression: Erhöhe Intensität, indem du Winkel/Neigung änderst oder Pausen verkürzt.
  • Evidenz: Instabile Trainingsformen wie TRX verbessern laut Studien die neuromuskuläre Kontrolle und Rumpfstabilität, was signifikant die Verletzungsprävention und Leistung im Trailrunning steigert.
  • Regeneration: Achte auf ausreichende Regeneration und ergänze mobilisierende Massnahmen (Faszientraining, Foam Rolling).

Viel Erfolg – das Programm bereitet dich speziell auf die Anforderungen des Berglaufs vor!

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