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Bergsprints sind ein effektives Trainingselement, um Laufkraft, Explosivität und Laufökonomie zu verbessern. Durch die Kombination aus kurzen, intensiven Anstiegen und kontrollierten Erholungsphasen wird nicht nur die Muskulatur gestärkt, sondern auch die Lauftechnik geschult. Dieses Training eignet sich ideal für Läufer aller Leistungsklassen, insbesondere zur Vorbereitung auf Wettkämpfe oder als ergänzendes Athletiktraining für Trailrunner, Strassenläufer und Triathleten.

Das folgende Training kombiniert kurze Bergsprints mit koordinativen Sprungübungen sowie einem abschliessenden Tempolauf. Diese Mischung hilft dabei, die Schnellkraft der Beine zu entwickeln, den Körper auf höhere Intensitäten vorzubereiten und die Ermüdungsresistenz im Wettkampf zu steigern.


Das Training im Detail

Dauer: ca. 60 Minuten

1. Warm-up (10 Minuten) – Aktivierung und Mobilisation

  • 10 Minuten lockeres Einlaufen in einem ruhigen Tempo, um das Herz-Kreislauf-System auf Touren zu bringen und die Muskulatur aufzuwärmen.
  • Anschliessend Sprung- und Skipping-Übungen (z. B. Kniehebelauf, Anfersen, Sprungläufe). Diese verbessern die Laufökonomie und bereiten die Beinmuskulatur gezielt auf die bevorstehenden Belastungen vor.

2. Hauptteil: Bergsprints & Tempohärte

Bergsprints (20 Minuten)

  • 6-8x Bergsprint (jeweils 20 Sekunden) mit lockerem Trab bergab zur Erholung.
  • Nach den vier Wiederholungen eine entspannte Erholungsrunde auf flachem Terrain, bevor der nächste Block beginnt.
  • Die Intensität der Sprints sollte hoch sein – etwa 90–95 % der maximalen Sprintleistung.

💡 Warum Bergsprints?
Bergsprints sind ein bewährtes Mittel, um Explosivität, Schnellkraft und muskuläre Belastbarkeit zu verbessern. Die Steigung reduziert die Aufprallkräfte auf die Gelenke, während gleichzeitig die hintere Muskelkette (Gesässmuskulatur, Oberschenkelrückseite, Waden) besonders gefordert wird. Dies fördert eine kraftvolle Lauftechnik und beugt Verletzungen vor.

10 Minuten Tempolauf

  • Direkt nach den Bergsprints folgt ein 10-minütiger Tempolauf in zügigem, aber kontrolliertem Tempo (Schwellenbereich oder schneller Dauerlauf).
  • Ziel ist es, die Ermüdungsresistenz zu steigern und das Tempo trotz vorheriger intensiver Belastung hochzuhalten.

💡 Warum ein Tempolauf nach den Sprints?
Diese Kombination aus intensivem Bergtraining und anschliessender zügiger Belastung simuliert Wettkampfsituationen, in denen man trotz müder Beine das Tempo hochhalten muss. Zudem verbessert der Tempolauf die aerobe Kapazität und Laktattoleranz.

3. Cool-down & Regeneration

  • Nach dem Tempolauf folgt ein lockeres Auslaufen (ca. 5–10 Minuten), um den Körper herunterzufahren und die Muskulatur zu entspannen.
  • Optional: Dehnen oder Faszienrolle zur Förderung der Regeneration.

Bessere Lauftechnik dank Bergsprits

Dieses Training kombiniert Kraft, Schnelligkeit und Tempohärte in einer effektiven Einheit. Die kurzen Bergsprints sorgen für eine verbesserte Lauftechnik und mehr Dynamik, während der anschliessende Tempolauf die Ausdauer und Ermüdungsresistenz fördert. Regelmässig in den Trainingsplan integriert, führt es zu einem effizienteren Laufstil und einer spürbaren Leistungssteigerung.

Viel Spass und erfolgreiche Trainingseinheit! 💪🏃‍♂️


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